Fledermäuse hautnah
Am Donnerstag vor den Pfingstferien war für alle Drittklässler ein besonderer Schultag. Frau Ilona Bausewein vom „Freundeskreis der Schlossfledermäuse Tübingen“, eine in ganz Deutschland geachtete Fledermausexpertin, war zu Gast.
Zuerst verschaffte Frau Bausewein den Schülern einen Überblick über die vielen hundert Fledermausarten auf der Welt. Danach informierte sie über das Aussehen und Verhalten der heimischen Arten. Besonders amüsierte die Kinder, dass junge Fledermäuse auch eine Lehrerin haben, die auf sie aufpasst, solange ihre Mütter weg sind. Die Fledermausschüler werden aber von ihrer Lehrerin in die Ohren gebissen, wenn sie nicht folgen!
Zur Zeit lebt Frau Bausewein mit 88 Fledermäusen in ihrer Wohnung. Davon erzählte sie immer wieder mit durchaus heiteren Anekdoten. Die meisten Tiere werden, nachdem sie gesund gepflegt wurden, in die Freiheit entlassen. Einige Tiere sind aber so stark gehandicapt, dass sie draußen nicht allein überleben würden.
Eng verpackt – so haben es Fledermäuse gern! - in Schachteln und Körben hatte sie ein paar Exemplare mitgebracht. Die Kinder wollten natürlich über jedes einzelne Schicksal genau Bescheid wissen.
So durften Näschen, Maddie, King Kong, Sir Lancelot und Balou den Schülern ihre unglaublichen Fähigkeiten nahe zu bringen: sie sehen mit den Ohren, fliegen mit den Händen, haben eingebaute Zusatzherzen, Sonnenbrillen, Suppenschüsseln für die Beute und Cremedosen zum Einfetten ihrer Flügel…
Höhepunkt für alle war sicher, dass jeder einmal eine Fledermaus streicheln durfte und ein Tier hautnah ans Ohr gehalten bekam, um den rasenden Herzschlag zu spüren. Wahrlich ein Unterricht mit allen Sinnen!
Fast 100 Minuten lang lauschten je zwei Schulklassen den beiden Vorträgen und ließen sich von diesen interessanten Tieren in den Bann ziehen. Diese vom Förderverein „schulaktiv“ e.V. organisierte und finanziell unterstützte Veranstaltung wird den Schülern sicher noch lange in Erinnerung bleiben.
Die Klassen 7 der Silcherschule machen den Schwarzwald unsicher
Eine ereignisreiche Woche verbrachten die Siebtklässler der Silcherschule Eislingen in Todtmoos im Schwarzwald. Ausgangspunkt war das historische Europäische Gästehaus im Zentrum des Kurorts. Nach einem gemütlichen Anreisetag wurde die sportliche Leistungs- und Leidensfähigkeit der Schülerinnen und Schüler bereits am zweiten Tag auf die Probe gestellt. Mit dem Mountainbike wurde um den Schluchsee geradelt, die herrliche Landschaft, traumhafte Abfahrten genossen und die lädierten und verschwitzten Körper mit einem Bad im AquaFun abgekühlt. Gekrönt wurde dieser Actiontag mit einem gemeinsamen Spieleabend, bei dem die unterschiedlichsten und teilweise verborgenen Talente zum Vorschein kamen. Nach einer kurzen Nacht wurden die Treckingschuhe geschnürt und bei herrlichem Sonnenschein ging´s auf zum Kletterpark. Das Abendessen wurde diesmal in der romantisch gelegenen Zellermooshütte eingenommen. Der hauseigene Koch Thomas verwöhnte die Truppe am Holzkohlegrill. Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch des Hoffnungsstollens. Ausgerüstet mit Regenjacken und Grubenhelmen wurden wir in die Geheimnisse des Bergbaus eingeweiht. Drohende Gewitterstürme verkürzten leider die „ Spiele ohne Grenzen“ und gaben den Schülern die Gelegenheit, sich für die anstehende Disco zu stylen. Highlight des Aufenthalts war mit Abstand die Tanzveranstaltung im hauseigenen Gewölbekeller. Hier wurde mehr Schweiß durch atemberaubende Tanzmoves vergossen, als im gesamten vergangenen Schuljahr. Den letzten Adrenalinkick gab es bei der Fahrt mit Deutschlands längster Rodelbahn in Todtnau. Am Ende waren sich alle einig – dies war eine gelungene Klassenfahrt.
Ch. Frank, G. Dangelmaier, B. Wolf
Müll sammeln für einen guten Zweck
„Und was machen wir?“, fragten sich die Schüler der Klasse 5. Die Schüler der höheren Klassen an der Silcherschule gehen am Tag der Ehrensache arbeiten für einen guten Zweck – in diesem Jahr, um eine Schule in Madagaskar zu unterstützen. Die Klassen 5 und 6 versuchen, mit einer Aktion im Klassenverband Geld zu verdienen.
Schnell war eine Idee geboren: wir sammeln Müll! Rund um die Schule, auf Spielplätzen, in Parks und am Straßenrand liegt immer so viel Abfall herum. Bürgermeister Heininger war von dem Projekt begeistert und versprach die Unterstützung der Stadt. Vom Bauhof wurden wir ausgerüstet mit Handschuhen, Greifzangen und Müllsäcken.
Drei Stunden lang zogen wir in kleinen Gruppen durch Eislingen und wunderten uns, was die Leute so alles „einfach fallen lassen“ – obwohl doch Abfallkörbe manchmal direkt daneben stehen! Am Schluss waren unsere blauen Säcke prall gefüllt. Herr Bürgermeister Heininger lobte uns und überbrachte uns 100 Euro als Anerkennung für unsere Arbeit, die wir natürlich an die „Aktion Ehrensache“ weitergeben.
Vielen Dank!
Mitwirkung des Grundschulchores unter der Leitung von Barbara Weiß sowie Schülerinnen der Klassen 9 und 10 unter Leitung von Monika Metz bei der CARMINA BURANA
Begeistertes Publikum in der Öschhalle
12.07.2011
Stolze, glückliche und gelöste Gesichter wohin man sah. Am Freitag- und Samstagabend feierte die Stadt singend ihr 1150-Jahre Jubiläum

Bei der Premiere am Freitagabend war in der nahezu ausverkauften
Öschhalle die Spannung kaum mehr auszuhalten aber bereits das erste
Lied riss das Publikum zum Beifall hin. Der Wechsel zwischen
schmissigen Liedern mit Ohrwurmcharakter und leiseren gefühlvollen
Vorträgen sorgten beim Publikum immer wieder für Gänsehaut und zum
Schluss hin sogar bei manchen Besucher für feuchte Augen.
Jubelrufe und stehende Ovationen für alle Beteiligten waren der
verdiente Lohn. „Dass ich das noch erleben darf, dass die beiden
Chöre Germania und Liederkranz mit guter Verstärkung aus den
Kirchenchören beider Konfessionen so ein großes Werk gemeinsam
aufführen – das ist das Größte im Jubiläumsjahr“, so eine betagte
Besucherin des Premierenabends.
Die Begeisterung sprach sich rasch herum und so kamen am
Samstagabend zahlreiche Gäste, die noch Karten haben wollten und
etliche Premierengäste hielten ihr Versprechen ein, sich das
Konzert am Samstag noch mal anzuhören.
Das Leitungsteam war gleich mehrfach im Glück.
An beiden Abenden konnten die Besucher vor dem Konzert sich an den
hübsch gerichteten Bistrotischen vor der Halle auf den Abend
einstimmen und danach wurde ausgiebig der Erfolg ebenfalls im
Freien gefeiert.
Befürchtete Parkplatzprobleme blieben aufgrund der getroffenen
Maßnahmen aus. Musiker und Sänger gaben an beiden Abenden ihr
Bestes. Die Auftritte der Schülerinnen und Schüler auf den
Nebenbühnen kamen außerordentlich gut an.
Durch eine ausgetüftelte Bildregie von Thomas Faupel, die der
Fotoclub Eislingen ganz hervorragend umgesetzt hat, konnten alle
Zuschauer auf den großen Leinwänden das Geschehen von beiden
Nebenbühnen gut mitverfolgen.
Peter Joas lobte seine Sängerschar in der Nachfeier völlig zu Recht
und war begeistert von der Steigerung am Samstag. „Morgen würden
wir noch besser singen“ war mehr als einmal lachend aus den Chören
zu hören. Auch ohne ein drittes Konzert bleiben sicherlich viele
Melodien als Ohrwürmer bei Sängern und Zuhörern noch für längere
Zeit in Erinnerung.
„Der Abend ist genau zu dem geworden, als was er gedacht war. Ein
Konzertabend der Eislinger für Eislinger, einfach überwältigend“ ,
so Bürgermeister Klaus Heininger, der in der Nachfeier den
Sängerinnen und Sängern ganz persönlich seinen Dank
überbrachte.
„Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Ich bin schon unterwegs in
Sachen Weihnachtsoratorium“ sagt eine über das ganze Gesicht
strahlende Kulturamtsleiterin Maria-Luise Schäfer. Sie freut sich
sehr, dass diese Jubelstimmung viele Projektsänger noch am selben
Abend dazu bewogen hat, ihre Zusage für das Weihnachtsoratorium zu
geben. Die Projektvorstellung dazu findet am 12. Juli 2011 im
Gemeindesaal der Christuskirche statt und danach beginnen die
Proben. Interessenten können sich jederzeit an das Kulturamt
wenden.


Quelle Fotos: Fotoclub Eislingen
Weitere Fotos unter: www.fotoclubeislingen.de
Schülerfirma „Shake it GmbH“ präsentiert sich an der PH Schwäbisch Gmünd
Im Rahmen des diesjährigen Forschungsprojekts des Seminar zur ökonomi-schen Bildung von Dr. Claudia Wiepcke, Vertretungsprofessorin im Fach Öko-nomie und ihre Didaktik und Jan Bernsau, Lehrer an der Silcherschule Eislingen besuchte die Schülerfirma „Shake it GmbH“ die PH und stellte ihre Produktpa-lette vor.
„Der professionelle Auftritt des Schülerprojekts der Silcherschule zeigt, dass handlungs-orientierter Unterricht Schüler und Schülerinnen dazu befähigt, ökonomisch zu denken und zu handeln und sich im Marktgeschehen zurechtzufinden“, betont Dr. Wiepcke. Der Rektor der Silcherschule Andreas Janositz hebt hervor, dass die praxisorientierte Umset-zung der Wirtschaftslehre gut ausgebildete Lehrerpersönlichkeiten benötigt und eine wichtige Rolle in der Lehrerbildung spielen muss.
Die von den Studierenden durchgeführte Analyse der Schülerfirma macht die exzellente Betreuung des Projektes durch den Lehrer Jan Bernsau deutlich. Von der gelungenen Zusammenarbeit zwischen der Silcherschule und der PH profitieren sowohl die Schüler und Schülerinnen als auch die Studierenden der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd.

Vernissage von „Art meets Photography“ in der Stadthalle
„Hammermäßig gute Arbeiten“
Mit einem umfangreichen Angebot an Unterhaltung, Kunst und Verpflegung begeisterte die Silcherschule zu Beginn der Woche bei der Vernissage der Kunstausstellung zu „Art meets Photography“ im Foyer der Eislinger Stadthalle.
Zahlreiche Gäste konnten es nicht glauben, dass die ausgestellten Werke tatsächlich von Dritt- und Viertklässlern gemacht worden sind. Auch der Diözesankonservator Wolfgang Urban, der bereits vor der Vernissage einen Blick auf die Exponate geworfen hatte, traute seinen Augen kaum, wie Eislingens Kulturamtsleiterin Maria-Luise Schäfer berichtete. „Er fand es voll cool“, berichtete Schäfer den anwesenden kleinen Künstlern. Eigentlich war geplant, die Ausstellung mit dem Stadtfest am Wochenende 16. und 17. Juli enden zu lassen. Doch Schäfer stellte bereits während der Vernissage eine Verlängerung in Aussicht. Immerhin seihen hier „hammermäßig gute Arbeiten“ zu sehen, so die Kulturamtsleiterin.
Eislinger Zeitung vom 7. Juli 2011
Schülerfirma trifft Ökonomieseminar
Die Schülerfirma „shake it“ präsentierte im Ökonomieseminar an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd am 30. Juni 2011 ihre Produkte und gestaltete mit den Studierenden eine Seminarveranstaltung. Interessiert tauschten sich Schüler/innen mit den Studierenden aus und brachten ihre Erfahrungen ein. Ein gewinnbringender Vormittag für die Schülerfirma der Silcherschule und für die Pädagogische Hochschule.
„ArtMeetsPhotography“ – die Kunst- und Foto-AG der Silcherschule Eislingen/Fils präsentiert Schülerarbeiten in Eislinger Stadthalle
Über ein halbes Jahr haben Dritt- und Viertklässler der Silcherschule Eislingen/Fils beherzt und akribisch während des Nachmittagsunterrichts in der Foto-AG unter der Leitung von Frau Kothe und in der Kunst-AG geführt von Frau Weidlich gearbeitet, fotografiert, Neues ausprobiert, gewerkelt und gefeilt. Alle Beteiligten beider AG-Gruppen freuen sich nun die in der gemeinschaftlichen Zusammenarbeit gefertigten Stücke in einer Ausstellung dem Publikum präsentieren zu können. Das Repertoire der zur Schau gestellten Schülerarbeiten umfasst u.a. Fadenbilder auf Holz, Portraitverfremdungen, Steinbilder nach Keith Haring, „Gesichter der Silcherschule“, „Bunte Blumenwiese“, Rollagen, „Gesichtsausdrücke“ sowie Licht- und Schattenaufnahmen und Schnappschüsse.
Am Montag, dem 04. Juli 2011 wird die Vernissage im Foyer der Eislinger Stadthalle für geladene Gäste in einem kleinen feierlichen Rahmen eröffnet und zugänglich gemacht. Musikalisch wird die Vernissage von der Percussiongruppe „boXbeat“ unter der Leitung von Martin Pittner umrahmt. Für das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt. Die Bewirtung übernimmt an diesem Abend die Schülerfirma „Shake it“ der Silcherschule.
Die Kunst- und Foto-AG würde es darüber hinaus sehr freuen, weitere (Kunst-/Foto-) Interessierte begrüßen zu dürfen. Hierzu wird das Foyer der Eislinger Stadthalle am Mittwoch, den 06. Juli 2011 nochmals von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr für eine Besichtigung zugänglich sein. Die Leiterin der Foto-AG, Frau Kothe, steht an diesem Nachmittag allen Besuchern bei offenen Fragen gerne zur Seite.
Holz, Blech und Streicher
Instrumentenvorstellung der Eislinger Musikschule an der Silcherschule
Musiklehrer der Eislinger Musikschule präsentierten am 06. Juni und 08. Juni 2011 im Rahmen des Nachmittagsunterrichts den 3. und 4. Klassen ihre Instrumente. Blasinstrumente wurden bei den Drittklässlern und Streichinstrumente bei den Viertklässlern vorgestellt.
Das größte Streichinstrument einen Kontrabass brachte Dieter Läßle, Musiklehrer am Erich-Kästner-Gymnasium mit, unterstützt von seinem Schüler Florian Sassmann.
Herr Göke, Leiter der Musikschule Eislingen, zeigte den Schüler/innen die Möglichkeiten der Musikschule auf und freute sich über das bereits vorhandene Wissen der Klassen, was die Instrumentenkunde anbelangt.
Musikalische Reise um die Welt
Ensembles aus sieben Schulen des Kreises musizierten in einem vom Staatlichen Schulamt Göppingen veranstalteten Begegnungskonzert in der Göppinger Stadthalle. In neunzig Minuten um die Welt mit Musik aus vielen verschiedenen Ländern boten die Instrumentalisten, Sänger und Tänzer, die Wolfgang Schäffer als Moderator launig ankündigte. (...)
Klassenmusizieren der Viertklässler auf der Melodica war bei dem Beitrag der Silcherschule Eislingen unter der Leitung von Barbara Weiß angesagt. Über 110 Musikanten spielten Tänze aus der Bretagne, aus Portugal und aus Skandinavien. Sie wurden von einer Perkussionsgruppe begleitet, die noch eine fetzige Zugabe trommelte, zu der die Zuhörer ihr rhythmisches Klatschen beitrugen.
Auszug aus dem Bericht der NWZ vom 3.6.2011
Schülerinnen und Schüler der Silcherschule proben für die CARMINA BURANA
CARMINA BURANA: Kartenvorverkauf beginnt am Montag, 30. Mai 2011
30.05.2011
Die Chöre des Liederkranz und der Germania, viele
Projektsängerinnen und Sänger und alle Schulen sind in die
Aufführung des Gemeinschaftsprojektes im Rahmen des
Stadtjubiläums am
- Freitag, 8. Juli 2011
und - Samstag, 9. Juli 2011
in der Öschhalle II
eingebunden.
Die Proben laufen derzeit auf Hochtouren. Die höchst motivierten Sänger kommen mittlerweile vielfach zweimal die Woche zur Probe. Auf zwei Nebenbühnen setzen Schülerinnen und Schüler die Musik in Bewegung um.
Schülerinnen und Schüler der Silcherschule bei den Proben!

Die Kartenpreise wurden entgegen erster Planungen reduziert auf
14 EURO / 11 EURO und 8 EURO.
Ermäßigungen für Schüler und Schwerbehinderte gibt es aufgrund
der niedrigen Eintrittspreise nicht.
Die Eintrittskarten erhalten Sie im Kultur- und Sportamt sowie in
den Vorverkaufsstellen:
- Kultur- und Sportamt Eislingen Tel. 804-266 oder 804-262
- Buchhandlung Bücherinsel Eislingen Tel. 07161/87608
- Schreibwaren Blessing Eislingen Tel. 07161/815207
- NWZ Göppingen Tel. 07161/204-133
Auftaktveranstaltung für die Aktion Ehrensache am 26.05.2011
Madagaskar kennen viele Schüler nur aus dem gleichnamigen Animationsfilm, und ein Ausschnitt aus diesem Film diente denn auch als Aufhänger für die Auftaktveranstaltung zur diesjährigen Aktion Ehrensache.
Der Eislinger Bernd Letzel, der sich seit einigen Jahren für Madagaskar engagiert, stellte den Schülern der Klassen 5 bis 10 am erst einmal die große Insel im Südosten Afrikas vor. Mit Bildern von der interessanten Tier- und Pflanzenwelt brachte er ihnen das „Land wo der Pfeffer wächst“ näher. Besonders beeindruckt waren sie aber von den Fotos, die zeigten, wie die Menschen dort in zum Teil ärmlichsten Verhältnissen leben.
Anschließend schilderte Herr Letzel das konkrete Hilfsprojekt. Im Centre Fihavanana, einem Haus der katholischen Ordensgemeinschaft vom Guten Hirten, werden derzeit etwa 130 Kinder betreut, unterrichtet und verköstigt. Die Regierung von Madagaskar, Hilfsorganisationen und private Sponsoren unterstützen das Projekt, aber die Hilfe reicht nicht aus. Aktuell werden dringend neue Schulmöbel benötigt. Das Geld, das die Schüler der Silcherschule mit ihrem Projekt „Aktion Ehrensache“ erwirtschaften, soll dafür verwendet werden.
Die älteren Schüler arbeiten einen ganzen Tag lang bei Firmen oder Organisationen. Die jüngeren Schüler der Klassen 5 und 6 machen Klassenaktionen oder verdienen Geld mit Hilfsdiensten im privaten Bereich.
Die Aktion Ehrensache gibt es an der Silcherschule seit sieben Jahren. Das Geld - in jedem Jahr kommen etwa 3000 Euro zusammen -, wird abwechselnd für ein Nah- oder ein Fernprojekt gespendet.
Unterführung am Bahnhof erstrahlt in neuem Glanz
Künstlerische Teams der Silcher-, Schiller- und Pestalozzischule setzen bunte Akzente
18.05.2011
Die Unterführung am Eislinger Bahnhof wird von Fußgängern und Radfahrern gleichermaßen gerne frequentiert. Ist es doch der sicherste Weg, um gefahrlos die Schienen zu queren ohne die vom Autoverkehr stark befahrene Brücke im Zentrum Eislingens zu benutzen.

Das künstlerische Team der Silcherschule beim Start
des Projekts. Zuerst wurde abgeklebt, dann erst konnte mit dem
Pinsel tatkräftig in den Farbtopf gegriffen werden.
Mit im Bild Bürgermeister Klaus Heininger, Werner Achatz,
Sylvia Mehlbeer und Simone Hauk.
Hell, freundlich und einladend sollten die Wände sein. Dazu wurde
im Vorfeld ein gemeinsamer Vorschlag aus den vielen Anregungen und
kreativen Möglichkeiten der Künstler-, Schüler- und
Lehrervorschläge erarbeitet. Eine Projektgruppe aus Vertretern der
Eislinger Schulen, der Stadtverwaltung und des Eislinger
Kunstvereins hatte es sich bis zum endgültigen Ergebnis nicht
einfach gemacht. Diskutiert wurde auch über die Anregung des
CDU-Stadtverbandes, bei den vorgesehenen Schriftzügen an den Wänden
bekannte Eislinger Persönlichkeiten aufzugreifen. Verworfen wurde
die Idee letztlich durch das Argument, dass diese Namen nur
„eingeweihten“ Eislingern etwas sagen dürfte. Diese Thematik soll
nun an anderer Stelle, die mehr Platz für Hintergrundinformationen
offen lässt, wieder aufgegriffen werden.
Diskutiert wurde auch über sprachliche Textfragmente an den Wänden
in der Sprache der Partnerstädte aus Frankreich und Ungarn oder mit
den Sprachen aller in Eislingen lebender Migranten. Bei beiden
Vorschlägen war man sich aber letztendlich sicher, dass dies für
die Masse der Passanten nicht nachvollziehbar ist.
Der Siegerentwurf wird nun von den begeisterten jungen Schülerinnen
und Schülern der Pestalozzi- ,Silcher- und Schillerschule
umgesetzt. „Leichte, frische“ Texte, die die Reisedynamik
beinhalten werden auf horizontale bunte Rechtecke gesetzt. Die
begleitende Eislinger Künstlerin Sylvia Mehlbeer erklärt,
„gemeinsam haben wir uns dann für Schlagworte in Form von Verben
entschieden, die im erweiterten Sinne mit Bahnhof und Reisen zu tun
haben. Die mit grauer Farbe in weiße Felder gesetzten Worte werden
auch durch ihre räumliche Anordnung im Vorübergehen
wahrgenommen.“
Die graphische Gestaltung der Rechtecke bereitet Werner Achatz vom
Bauhof der Stadtverwaltung vor, so dass die Schüler mit zehn
verschiedenen Farben die Wände zum Strahlen bringen. Ümit meint,
„mit guter Vorbereitung ist das gar nicht so schwer. Im Unterricht
wurden uns die Pläne und die Abklebetechnik gezeigt“, „und
außerdem“, merkt Oliver an, „ gibt uns Herr Achatz vom Bauhof hier
eine gute Anleitung“. Bürgermeister Klaus Heininger überzeugte sich
vor Ort bei den jungen Eislingern von der phänomenalen Wandlung der
bisher eher tristen Unterführung. „Ein gelungenes
Gemeinschaftsprojekt für Eislingen, bei dem Gemeinderat,
Stadtverwaltung, Schüler, Lehrer und Künstler von der Idee bis zur
Umsetzung an einem Strang gezogen haben“, so das Stadtoberhaupt. “
Das gibt ein tolles Ergebnis“, lobte er die jungen Künstler, die
mit handwerklichem Geschick die Farben in lockeren Pinselstrichen
exakt und professionell an die Wände zaubern.“
Regina aus der Pestalozzischule sieht das Projekt nochmals aus
einem ganz anderen Blickwinkel. "Ich finde, dass alle Sprayer
dieses Projekt begleiten sollten, damit sie sehen, wieviel Arbeit
wir da reinstecken." Die begleitenden Lehrer Dagmar Kümmerle,
Simone Haug und Claudia Frey sind in jedem Fall angetan vom
Engagement ihrer Schüler, die voraussichtlich Ende Mai das Werk
vollendet haben. „Die Schüler mussten sogar im Losverfahren für die
Teams zusammengestellt werden, weil alle Hände in der Klasse
hochgingen, als wir die Beteiligung in den Klassen abgefragt
haben“, erzählt Simone Haug von der Silcherschule.
In einem sind sich die Schüler auf jeden Fall einig. Sie hoffen,
dass andere Jugendliche ihren Einsatz würdigen und die neu
gestalteten Wände nicht in Kürze mit anderen Graffitis und
Schmierereien übermalt werden.

Susanne Kindler – betreuende Lehrkraft von der Pestalozzischule und Manfred Frey vom Städtischen Bauhof geben der Schülergruppe aus der Pestalozzischule Tipps im professionellen Umgang mit den Farben.
Vorlesewettbewerb der Klassen 2 bis 4
Zum jährlichen Vorlesewettbewerb hatte am 20.05.2011 der Förderverein „schulaktiv e. v.“ eingeladen. 12 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 2-4 gingen ins Rennen und trugen zunächst einen selbst gewählten Text und in einer 2. Runde einen Fremdtext vor.
Maßgebliche Kriterien waren Lesetechnik und Textgestaltung aber auch die Präsentation des selbst gewählten Buches und dessen Autor/in.
Die Jury, bestehend aus der Leiterin der Stadtbücherei, Frau Ripp, der Vorsitzenden des Fördervereins Brau Bader, den Lehrerinnen Frau P. Schmidt und Frau G. Pollak sowie Rektor A. Janositz hatte es sich nicht leicht gemacht, die Sieger festzulegen. Folgende Sieger gingen aus den einzelnen Klassenstufen hervor:
Klassenstufe 2:
|
1. Platz |
Jennifer Wahl |
Klasse 2b |
|
2. Platz |
Timo Balkan |
Klasse 2c |
|
3. Platz |
Annika Schindler |
Klasse 2d |
|
4. Platz |
Benjamin Dworak |
Klasse 2a |
Klassenstufe 3:
|
1. Platz |
Julian Bader |
Klasse 3b |
|
2. Platz |
Rico Schindler |
Klasse 3c |
|
3. Platz |
Lilly Drienko |
Klasse 3d |
|
4. Platz |
Funda Üsfün |
Klasse 3a |
Klassenstufe 4:
|
1. Platz |
Kevin Radojevic |
Klasse 4d |
|
2. Platz |
Bianca Müller |
Klasse 4c |
|
3. Platz |
Sonja Marinkovic |
Klasse 4a |
|
4. Platz |
Kaan Kücük |
Klasse 4b |
Allen Siegerinnen und Siegern herzliche Glückwünsche und weiterhin viel Spaß beim Lesen!

Neue Schule! Über die Zusammenarbeit der Schülerfirma Shake It GmbH an der Silcherschule Eislingen und der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd
Vor noch ungefähr 100 Jahren war ein gelehrter Mensch ein wandelndes Lexikon. Heutzutage ist nicht mehr das Lexikon auf Beinen gefragt, sondern der kritische Anwender, der jede benötigte Information sofort zur Hand hat und verarbeiten kann. Bedenkt man, dass sich das gespeicherte Weltwissen alle drei Jahre verdoppelt, so kann die Vorstellung eines universal Gelehrten sowieso nicht mehr aufrechterhalten werden.[1] Mit dem Begriff Lernen kann also nicht mehr die Verschulung des Lebens gemeint sein. Vielmehr muss Lernen heutzutage als ein aktiv-konstruktiver Prozess verstanden werden. Grundsätzlich wird heute deswegen das selbständige Lernen propagiert. Dabei gilt dies für Schüler und Studenten gleichermaßen!
Aus diesem Grund legen wir in unserer Schülerfirma größten Wert auf die Heterogenität von Interessenslagen bzw. Lernvoraussetzungen und achten darauf das mehr Raum für selbständiges Arbeitet zur Verfügung steht. Nach unserer offiziellen Gründungsveranstaltung am 15.2.11 mussten sich daher alle Schüler der Klasse 8 schriftlich mit Anschreiben, Lebenslauf und allen sonstigen Unterlagen auf eine Stelle in ihrer Wunschabteilung bewerben. Anschließend stellte sich die Klasse ihrem Mitschüler Ümit Öztürk, der die Position des Personalchefs der Shake It GmbH innehat, und dem betreuenden Wirtschaftslehrer in einem persönlichen Bewerbergespräch.
Nachdem alle Schüler eine Stelle in der Shake It GmbH zugeteilt bekommen hatten, richtete sich das Hauptaugenmerk auf das erste Zusammentreffen mit den Studenten von Professorin Claudia Wiepcke aus dem wirtschaftlichen Seminar der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd. Zielsetzung dieses Treffens war es, dass die Schüler Ideen und Anregungen für die Weiterentwicklung der Shake It GmbH erhalten und die Lehramtsstudenten praktische Erfahrungen mit der didaktischen Großform „Schülerfirma“ machen.
Neben den Vorbereitungen für das Treffen mit den Studenten arbeiteten die Schüler natürlich auch an firmeneigenen Aufgaben wie an der Vorbereitung einer schulinternen Marktumfrage und dem Produzieren eines Werbefilms, um so das Marktpotential besser einschätzen und ausschöpfen zu können.
Dabei konnten die Schüler nicht auf vorgepaukte Wissensinhalte hoffen, sondern mussten alle Aufgabenfelder selbstständig festlegen, erschließen und verteilen. Dadurch entdeckten die Schüler verschiedenste Lerneinheiten für sich und konstruierten ihr Wissen eigenständig.
Das Treffen der Shake It Mitarbeiter aus der 8. Klasse und vierzehn Lehramtsstudierenden aus dem wirtschaftlichen Institut der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd begann mit einer PowerPointPräsentation, die über die Firmenstruktur und die Arbeitsweise informierte. Anschließend rotierten die Studierenden durch die einzelnen Abteilungen und erfuhren, dass die Schüler in ihren Abteilungen bereits zu knallharten Personalchefs und zu wirklichen Werbeprofis geworden sind. Als Abschluss präsentierten die Studierenden ihre Einschätzungen, indem sie Vor- und Nachteile unseres Vorgehens beschrieben. Ganz in der Rolle der Unternehmensberater schlugen die Studierenden zusätzlich noch eine Vielzahl an Weiterentwicklungsmöglichkeiten vor. So sollen wir den nachhaltigen Charakter der Schülerfirma stärker betonen und unseren Bekanntheitsgrad in der Öffentlichkeit steigern (z.B. durch das Zeigen unseres Werbefilms im Kino).
Erfüllt man so die Forderung nach selbständigem entdeckendem Lernen und dem subjektiv-konstruktiven Wissenserwerb, wundert es nicht, dass sich das Klassenzimmer schnell zu einer Lernwerkstatt umwandelt. So bestimmte in letzter Zeit auch nicht mehr die Wissensvermittlung und Leistungskontrolle die Lehrerrolle in der Schülerfirma, sondern pädagogische Einzelberatung, Projektleitung, Diskussionsführung und die Förderung sozialer Kompetenzen. Das sich das Arbeiten in der Shake It GmbH ab sofort immer so gestalten wird, liegt dabei zum einen an dem positiven Urteil der Professorin Claudia Wiepcke, die von einer „äußerst professionell geplanten und durchgeführten Veranstaltung“ sprach. Und begründet sich zum anderen darin, dass die auf Selbstständigkeit und individuelle Interessenslagen ausgerichtete Unterrichtsstruktur mit der Tatsache einherging, dass nicht nur im Verlauf der zweistündigen Veranstaltung die Schüler vor Ideen für alle Abteilungen der Shake It GmbH nur so sprudelten.
Das zweite Treffen am 30.06. an der Pädagogischen Hochschule in Schwäbisch Gmünd wird in diesem Sinne zum einen dazu genutzt werden, dass die Schüler und Studenten über die Weiterentwicklungsmöglichkeiten der Shake It GmbH diskutieren. Zum anderen werden wir unsere Firma innerhalb der Hochschule mit einem Verkaufs- und Beratungsstand vorstellen und so vielleicht ein neues Kundenfeld erschließen. Zu bieten haben wir schließlich nicht nur das individuelle Bedrucken von Kleidung und Büromaterialien unterschiedlichster Art, sondern auch einen eigenen Catering-Service. So erfüllen wir unser eigenes Motto „Shake It! Make It!“.
i.A. der Shake It GmbH
Jan Bernsau
[1] Vgl.: Robert, Kleinschroth: Neues Lernen mit dem Computer, hg. von Ludwig Moos, 1. Aufl., Reinbek bei Hamburg 1996, S. 8-9
![]() Bei der Modenschau zeigt sich das große Selbstbewusstsein der Mitarbeiter der Shake It GmbH |
![]() Die Zusammenarbeit zwischen Studeten und Schülern war nicht nur sehr lehrreich, sondern auch sehr unterhaltsam. |
Bundesjugendspiele 2011
Eindrücke der Bundesjugendspiele am 05. Mai. 2011.
Bilder der Bundesjugendspiele 2011 finden Sie in der Bildergalerie.
Neue Bänke für Eislingens Bürger - finanziert durch die Aktion Ehrensache der Silcherschule
Die Aktion Ehrensache der Eislinger Silcherschule finanziert drei neue Bänke für die Eislinger Bürger. Einen ausführlichen Artikel finden Sie auf der Homepage der Stadt Eislingen (www.eislingen.de) oder direkt unter diesem Link.
Eislinger Ausbildungsmesse
Einen Beitrag der Stadt Eislingen (www.eislingen.de) zur Eislinger Ausbildungsmesse finden Sie unter diesem Link.
Kooperation „Sportunterricht und KISS“
Auf Anfrage der TSG – Eislingen fand im März 2011 erneut eine Kooperation mit Programminhalten der Jugendsportschule „KISS“ im Sportunterricht der Grundschule statt. An zwei Vormittagen durften sich die Grundschüler an verschiedenen Bewegungslandschaften „austoben“ bzw. lernten die Vielfältigkeit des Kinderturnens aus Vereinssicht kennen. Dabei wurden sie von dem Team der Jugendsportschule betreut und zum Sporttreiben animiert.
Gründungsurkunde an Schülerfirma „Shake It“ übergeben
Große Pläne für die Zukunft
„Shake It – das klingt dynamisch und nicht so langweilig“, freute sich die frisch gebackene Geschäftsführerin des Schülerunternehmens der Silcherschule Leonie Wahl während der offi ziellen Gründungsveranstaltung vergangene Woche. Für die Zukunft hat die Firma bereits große Pläne.
Kleidung in weiteren Farben, einen Verkaufsraum in der Schule und vieles mehr wollen die Schüler in den kommenden Monaten verwirklichen, um ihre neue Firma voranzubringen. Da sind die 200 Euro, die Eislingens Bürgermeister Klaus Heininger während der Gründungsfeier überraschend als „Anschubfi nanzierung“ zusagte, herzlich willkommen.
Nach der Vorstellung der Firma durch die Schüler wurden die bisherigen Produkte von „Shake It“ präsentiert: T-Shirts, Pullover, Rucksäcke und Mützen. „Echt gut“ fi nden das nicht nur Loana Tedesco und Kim-Michaela Nerlich von „Shake It“. „Ich bin geplättet. Das wird ein Selbstläufer, die Firma kann nur ein Erfolg werden“, ist sich Bürgermeister Heininger an diesem Abend sicher.
Obwohl bereits viel Arbeit hinter den Schülern steckte, bis es überhaupt zu einer Unternehmensgründung kommen konnte, geht es jetzt erst richtig los. Der stellvertretende Geschäftsführer Ümit Öszoy denkt bereits weiter. Das Sortiment soll erweitert werden. Zum Beispiel um Sportkleidung. Auch könnten Schreibutensilien wie Stifte oder Hefte im Schuldesign angeboten werden. Dass das Potenzial der Firma groß ist, daran zweifelt am Abend der Gründungsfeier niemand mehr. bra
Artikel aus Eislinger Zeitung vom 24.02.2011 (Ausgabe 8)
Förderverein Silcherschule lädt Autorin Nilgün Tasman ein
Sehnsucht schöner als Erfüllung
Während der einstündigen Lesung Nilgün Tasmans in der Mensa der Sicherschule vergangene Woche erzählt die Göppinger Autorin von ihrer Kindheit in Deutschland und der Türkei, dem schwierigen Verhältnis der Eltern zu Deutschland und ihren Problemen beim Aufwachsen zwischen zwei Welten.
Fast hätte der Platz nicht gereicht. Rasch wurden noch einige
Stühle herbeigeschafft, bevor Tasman beginnt. „Es ist schön, wenn
man ein Heimspiel hat“, freut sie sich. In ihrem Buch beschreibt
sie, wie ihre Eltern mit ihr und ihrer großen Schwester nach
Deutschland kamen. Höchstens für zwei Jahre wollten sie bleiben. Es
wurden 22.
Viele heitere Anekdoten hat sie zu erzählen. So habe sie immer
neidisch auf die Deutschen geschaut, wenn diese sonntags in viel zu
kurzen Hosen zum Wandern und anschließend in eine Wirtschaft
gegangen sind. Aber ihr Vater hat gesagt: „Türken wandern
nicht.“
„Türken wandern nicht“
Doch auch die dunklen Kapitel ihrer Kindheit hat Tasman nicht
vergessen. Die erste Generation von Gastarbeitern und ihre Familien
musste mit zahlreichen Unwegsamkeiten kämpfen. Das bekam Tasman
bereits zu spüren, als es darum ging, in den Kindergarten zu gehen.
Ohne Deutschkenntnisse und als „Muselmanin“ in einen katholischen
Kindergarten? Mehr als einen Tag hielt sie es nicht aus, was
allerdings mehr an „Schwester Annemarie“ als an ihr lag. Der
Kindergarten wurde wegen Missbrauchsvorwürfen geschlossen.
Zuhause lief es nicht viel besser. Sie sei wie ihre Schwester und
Mutter vom Vater geschlagen worden. Auch dass ihr der Vater vieles
verbot, was für andere Kinder und Jugendliche in Deutschland normal
war, hat sie nicht vergessen. Kein Kino, keine Partys. Und wenn,
dann nur heimlich. „Ich habe mich durch meine Kindheit gelogen“,
gesteht sie heute.
Eltern kehren in Türkei zurück
Während ihre Eltern 1992 tatsächlich in die Türkei zurückkehren, bleibt Tasman in Deutschland. Sie heiratet, bekommt Kinder, arbeitet als Friseurin und begin nt nebenbei eine Karriere als Buch- und Theaterautorin. Ihren Lebensmittelpunkt hat sie hier und sie sucht ihn auch nicht in der Türkei. Denn ihre Eltern fi nden indes am Bosporus nicht das, was sie hofften zu fi nden. Die Türkei ist nicht mehr das Land, das sie einst verlassen haben. Die Welt ist während der vergangenen 22 Jahre auch dort nicht stehen geblieben. „Vielleicht war die Sehnsucht schöner als die Erfüllung“, zitiert sie ihren Vater. „Wir werden uns schon einleben“, schreibt er seiner Tochter traurig in einem Brief. „Ich hoffe nur, dass es nicht wieder 20 Jahre dauert.“ bra
Artikel aus Eislinger Zeitung vom 24.02.2011 (Ausgabe 8)
Scheckübergabe
Einen Scheck über 250 Euro konnte am Donnerstag, 17. Februar 2011, das Team der “Aktion Ehrensache“ entgegennehmen.
Dieser ist die Belohnung für die erfolgreiche Teilnahme an dem Wettbewerb „Ideen Initiative Zukunft“, der gemeinsam von der Drogeriemarktkette dm und der deutschen UNESCO-Kommission ausgeschrieben worden war. Gefragt waren überzeugende nachhaltige Ideen und Projekte, bundesweit hatten mehr als 4500 Einzelpersonen und Gruppen mitgemacht. Aus ihnen ermittelte eine Expertenjury 2800 Gewinner. Im Einzugsbereich des Süßener dm-Markts waren es drei Projekte, die sich in dessen Räumlichkeiten an der Bühlstraße vorstellen konnten. Anschließend hatten dann die Kunden Gelegenheit, mittels Stimmzettel ihren persönlichen Favoriten zu küren. Nach der Auszählung stand fest, dass das Projekt der Silcherschule mit 342 Stimmen den mit 250 Euro dotierten zweiten Platz erreichte. Wie in Eislingen bereits bekannt, geht es bei der „Aktion Ehrensache“ darum, dass die Schüler an einem Tag im Schuljahr vom Unterricht freigestellt werden, um in dieser Zeit für einen guten Zweck zu arbeiten. Hierfür erhalten sie fünf Euro pro Stunde, die auf ein Spendenkonto wandern.
Der erste Preis ging an das Team des Süßener Jugendhauses für ihre Stadtranderholung in der „Villa Karacho“, der dritte an eine Göppinger Privatinitiative, die sich mit der Errichtung einer hydraulischen Hochwasserschutzmauer beschäftigt.
Die Schecks überreichte der stellvertretende Leiter der Süßener dm-Filiale, Philipp von der Lohe.
Nachhaltiges Handeln zu fördern, um die Welt auch für künftige Generationen zu bewahren – das ist laut einer Pressemitteilung des dm-Konzerns der Grundgedanke des Wettbewerbs. Mit ihrem Engagement, heißt es weiter, „wollen die Kooperationspartner zeigen, dass Ideen und Initiativen viel für die Welt von morgen bewirken können“. Sie unterstützen damit zugleich die UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, die von den Vereinten Nationen für die Jahre 2005 bis 2014 ausgerufen wurde.
Das Preisgeld wird den Schülerinnen und Schülern der Silcherschule zugute kommen, es wird voraussichtlich in die Gestaltung des Schulhofes einfließen.
Silcherschüler absolvieren erfolgreich die Musiklotsenausbildung
Alica Schlee (Klasse 8) und Florian Groschwald (Klasse 7a) ließen sich in der Woche vom 7.- 11. Februar 2011 erfolgreich zu Musiklotsen ausbilden.
Eine Woche lang nahmen sie an der Ausbildung teil, die vom Landesmusikverband durchgeführt wurde, unterstützt vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg und dem Landesinstitut für Schulsport, Schulkunst und Schulmusik.
Konrektorin Barbara Weiß war gleichzeitig Ausbildungsleiterin.
Zu den Ausbildungsinhalten gehörten Themen wie
- Ich nehme die Zügel in die Hand!
- Ich bewege mich zur Musik!
- Ich leite eine Musikgruppe!
- Musik hören und verstehen
- Ich leite eine Gruppe!
- Wir machen Musik, wir leiten Musik
- Verein – wie funktioniert das?
- Singen, Spielen und Stimmbildung
Zum erfolgreichen Abschluss gehörte eine mindestens dreiteilige Abschlussprüfung in Gesang, Dirigieren und Musiktheorie. Der 4. Teil (Instrumentalspiel) konnte auf freiwilliger Basis abgeleistet werden.
In der Schule bzw. in Vereinen können sie mit dieser Ausbildung ihre Lehrer bzw. Dirigenten in der musikalischen Arbeit unterstützen.
Alica und Florian schlossen mit guten bis sehr guten Ergebnissen ab und bekamen bei der Abschlussveranstaltung ihre Zeugnisse von Musikreferenten Hans- Martin Werner aus dem Kultusministerium überreicht.
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!!
Weitere Infos auf dem Weblog des Schwäbischen Chorverbandes: http://www.singen-und-stimme.de/2011/02/12/wir-machen-musik-wir-leiten-musik/
Kletteraktion der Streitschlichter
Am Freitagmittag, dem 4. Februar 2011, trafen sich die Streitschlichter der Silcherschule und fuhren gemeinsam mit der betreuenden Lehrerin Frau Topp-Jauch und Frau Stüven (Schulsozialarbeit) nach Göppingen.
Ziel war das Sportstudio Gymnasion, indem sich die Kletteranlage des DAV Göppingen befindet.
Nachdem alle die Klettergurte angelegt hatten, wurden die ersten Kletterversuche unternommen.
Alle waren entweder beim Klettern oder beim Sichern im Einsatz.
Für viele war es eine spannende Erfahrung, sich den anderen anzuvertrauen bzw. Verantwortung für den anderen zu übernehmen.
Neue Schule! Über die Gründung der Schülerfirma „Shake It GmbH“ an der Silcherschule Eislingen
Mit dem Inkrafttreten des neuen Bildungsplanes im Jahre 2004 war ein Prinzipienwechsel verbunden. Seit diesem Zeitpunkt gibt es die input-gesteuerten Stoffpläne nicht mehr. Statt der genau festgelegten Unterrichtsinhalte, haben die Schulen nun bestimmte Kompetenzpläne im Sinne einer Output-Orientierung zu erfüllen. Dementsprechend sollen die Schülerinnen und Schüler zu einem bestimmten Zeitpunkt über ein bestimmtes Wissen und Können verfügen.
Als Werkrealschule haben wir die Aufgabe eine individuelle Förderung und eine intensive Berufswegeplanung ab Klasse 5 zu garantieren. Umso ernster nehmen wir die Klagen der freien Wirtschaft, dass es den jungen Menschen an elementarsten Kenntnissen und einer positiven Einstellung zur Arbeit mangelt, sowie die Kernfähigkeiten Eigenverantwortung, Kooperation und Entscheidungswille vermissen lassen.
Unsere Antwort auf die strukturellen Änderungen innerhalb der Schul- und Bildungslandschaft sowie die Klagen der Ausbildungsbetriebe lautet: Gründung der nachhaltigen Schülerfirma „Shake It GmbH“. Wir versprechen uns hiervon einen effizienten Lernprozess, der eine konstruktive und vernetzte Auseinandersetzung mit Problemstellungen innerhalb des Nachhaltigkeitsdreiecks Wirtschaft, Umwelt und Soziales anstößt.
Ermöglicht wird dies über die Geschäftsidee, mit dem Schullogo „Lernen, Stärken, Qualifizieren“ bedruckte Kleidungsstücke und Schulutensilien über den schuleigenen Online-Shop zu vermarkten. Die „Shake It GmbH“ ist in diesem Sinne eine Übungsfirma, die real am Markt operiert. Sie arbeitet mit echten Produkten und echtem Kapital. Diese Form des gegenständlichen Lernens bietet eine außerordentlich hohe Motivationsquelle, die nicht zuletzt im gemeinsamen Handeln und Lösen von Problemen begründet liegt. Dabei habe die Schülerinnen und Schüler den nachhaltigen Charakter bereits so sehr verinnerlicht, dass sie bereits jetzt das neue Geschäftsfeld „Wir übernehmen den Milchverkauf an unserer Schule“ entdeckt und angegangen haben.
Beide Geschäftsideen erfordern das direkte Zusammenarbeiten mit regionalen Firmen. So steht die „Shake It GmbH“ beispielsweise in enger Verbindung mit der Advertise Textil OHG und ermöglicht darüber einen Einblick in realitätsnahe wirtschaftliche Abläufe.

Die Schülerfirma bleibt jedoch immer eine pädagogische Lehr- und Lernumgebung, in der wirtschaftliche, gesellschaftliche, soziale und ökologische Sachverhalte behandelt werden. Das Geldverdienen steht daher an zweiter Stelle. Natürlich will die „Shake It GmbH“ aber trotzdem wirtschaftlich erfolgreich sein. Aus diesem Grund hat sie das vergangenen halbe Jahr mit der Erstellung ihres Businessplans verbracht. Dieser Plan dient dazu, die Geschäftsideen systematisch zu durchdenken, zu verschriftlichen und Verhandlungspartnern vorzulegen. Gleichzeitig ist der Businessplan Grundlage jeder Überprüfung und ständiger Gegenstand von Reflektionen. Auch hier haben wir auf die Anforderungen der neuen Schullandschaft passend reagiert. Denn die Schülerinnen und Schüler, die das neue Wahlpflichtfach Wirtschaft und Informationstechnik (WUI) besuchen, übernehmen die Rolle der Abteilungsleiter und stellen dementsprechend die Steuer- und Kontrollgruppe für die Firma dar. Im Fach Wirtschaftslehre praktizieren wir eine kompetenzorientierte Unterrichtsplanung. D.h., der Unterricht zeichnet sich über Anwendungs- und Handlungsorientierung, selbstständiges Lernen, komplexe Aufgaben und ständig wechselnde Sozialformen aus. Alle Schülerinnen und Schüler führen dabei ein so genanntes Prozessportfolio.
Innerhalb der Fächer Wirtschaft und WUI kommen so die Unterrichtsthemen von den Schülerinnen und Schülern und werden dann mit ihren Lehrern „gemeinsam“ geklärt. Innerhalb der „Shake It GmbH“ haben alle Beteiligten dementsprechend den größtmöglichen Entscheidungs- und Verantwortungsspielraum.
Bereits jetzt sind die strukturellen und qualitativen Erfolge so viel versprechend, dass die Schülerfirma mit großer Wahrscheinlichkeit den Rahmen für das entstehende Schulcurriculum Wirtschaft Klasse 5 bis 10 darstellen wird. Um dies erfolgreich und zukunftsweisend zu gestalten, haben wir die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd mit Frau Prof. Wiepcke, als Beratungsstelle dazu gewinnen können.
Doch nun steht erst einmal am 15.2. um 17:30 Uhr die offizielle Gründungsveranstaltung der „Shake It GmbH“ an. Danach heißt es: „Los geht es, wir wollen arbeiten!!!“
Shake It GmbH
i.A. Jan Bernsau
Die AG Schulsanitätsdienst

Auch an Schulen passieren Unfälle und zwar mehr als eine Million pro Jahr. Die Malteser verschließen davor die Augen nicht und haben deshalb das Projekt Schulsanitätsdienst ins Leben gerufen. Das trägt dazu bei, dass die Sicherheit an Schulen erhöht wird. Aber, was ist eigentlich Schulsanitätsdienst? Der Schulsanitätsdienst ist eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern, die zu Schulsanitätern ausgebildet werden, um bei schulischen Veranstaltungen und in den Pausen Erste Hilfe zu leisten.
Die AG Schulsanitätsdienst
Eine AG Schulsanitätsdienst besteht seit September 2009
an unserer Silcherschule und ist für die Schüler/innen gänzlich
kostenfrei. Schulsanitäter/in werden kann jede/r Schüler/in ab dem
7. Schuljahr. Voraussetzung ist die Teilnahme an einer Ersten Hilfe
- Ausbildung, die im Rahmen einer solchen Schul - AG absolviert
werden kann. Am Ende der Ausbildung erfolgt eine Prüfung. Nur
diejenigen Schülerinnen und Schüler, die die Prüfung erfolgreich
bestanden haben, dürfen den Dienst ausüben. Die
Schulsanitäter/innen bilden sich nach der Ersten Hilfe - Ausbildung
in der Schule alle 2 Wochen selbst weiter.
An unserer Schule gibt es seit dem 01. Februar 2011 2 Sanitätsteams:
- Team A: Thomas Mouka Kl. 7a, Daniel Zeller Kl.8, Alissa Geiger Kl.8
- Team B : Matthias Attalay Kl.8, Mario Malva Kl.8, Kim Nehrlich Kl.8
Team A ist immer in der A-Woche und Team B immer in der B-Woche tätig!
Die Teams sind in jeder Großen Pause anwesend und werden in den anderen Fällen über die Lautsprecheranlage verständigt:“ Das Sanitäterteam bitte zum Einsatz!“
Leitende Schulsanitäter sind: Alissa Geiger und Daniel Zeller.
Unseren neuen Referendarinnen ein herzliches Willkommen!
Am 01. Februar 2011 werden an unserer Schule 2 Referendarinnen ihren 2. Ausbildungsabschnitt zum Grund-und Hauptschullehrerin beginnen. Wir begrüßen ganz herzlich Sarah Sophie Frey und Martina Rey und wünschen ihnen eine gewinnbringende Zeit an der Silcherschule und ein erfolgreiches Staatsexamen im Frühjahr 2012.
Ebenso herzlich begrüßen wir 8 Praktikantinnen und Praktikanten, die im Frühjahr 2011 ihr Praktikum an der Schule ableisten!
Nachtrag Sternsinger-Aktion
Die Aktion Sternsinger, die wir in der ersten Schulwoche nach Dreikönig an unserer Schule durchgeführt haben, erbrachte Dank einiger Kollegen und Schüler eine Spende von 50.- Euro! Der Betrag wurde dem Pfarramt der Liebfrauengemeinde übergeben.
Dieses Jahr sollen Kinder in Kambodscha unterstützt werden, die Opfer durch Landmienen wurden. Es fehlt an medizinischer Versorgung aber insbesondere auch die Möglichkeit der Nachbehandlung. ( Protesen etc....)
Regina Gorr
Projekt Feuer in Klasse 4 Schüler mit „Feuereifer“ dabei
„Heiß und brandgefährlich“ ging es in den letzten Wochen in den 4. Klassen zu. Diese beschäftigten sich in einem Projekt mit dem Thema Feuer. Neben einer Einweisung in Sicherheitsvorkehrungen und spannenden Experimenten stand die Gruppenarbeit im Vordergrund. Die Präsentationen waren nicht nur informativ, sondern auch sehr abwechslungsreich. Über schöne Plakate hinaus gab es einen Vulkanausbruch und ein Sonnenmodell zu bestaunen. Eine Zeitleiste zur Entwicklung künstlicher Lichtquellen erstreckte sich über die Wand und Quizfragen zogen die ganze Klasse in den Bann. Eine Gruppe demonstrierte unter äußerster Kraftanstrengung wie man mit Feuersteinen Feuer machte.
Bei diesem Projekt waren die Kinder im wahrsten Sinne Feuer und Flamme.
P. Bollinger
Silcherschüler singen und spielen mit Senioren im Altenzentrum St. Elisabeth
Am Donnerstag, 25.11.2010 war die Klasse 8 der Silcherschule im Altenzentrum St. Elisabeth zu Besuch. Die Schüler der Klassen 5-10 hatten vor den Sommerferien im Rahmen des Schulprojektes Mitmachen Ehrensache in verschiedenen Firmen, in Kirchen, in öffentlichen Einrichtungen und bei Privatpersonen gearbeitet, um Geld zu verdienen. Davon wurden unter anderem Spiele und Liederbücher für das Altenzentrum St. Elisabeth angeschafft. Die seniorengerechten Spiele und Liederbücher wurde nun gemeinsam eingeweiht. Dazu verteilten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse auf die Wohnbereiche im Altenzentrum und spielten beziehungsweise sangen gemeinsam mit den Bewohnern des Altenzentrums St. Elisabeth. Bei Mensch-ärgere-dich-nicht gab es heiße Diskussionen und beim Spiel Mühle taktische Züge. Gemeinsam wurden alte, bekannte Volkslieder gesungen, die sich einmal die Bewohner und ein anderes Mal die Schüler aussuchen durften. So verging der Nachmittag auch wie im Flug und man hörte von den Schülern ein zufriedenes Resumée und dass sie wohl wieder einmal ins Altenzentrum kommen werden.
Ein Sieger kam von der Silcherschule
In Eislingen fand am 19.11.2010 im Rahmen der Gewaltpräventionswoche „GO! Eislingen ohne Gewalt“ die Abschlussveranstaltung unter dem Motto den„Eislingen sucht den Superstar“ statt.
Auch die Silcherschule schickte zwei Teilnehmer ins Rennen. Florian Groschwald überzeuge die Jury mit einem gelungenen Interpretation des Songs „Alles nur geklaut“ von den Prinzen, Johannes Kör erhielt viel Beifall vom Publikum für seine Beatbox-Vorführung.
Am Ende hatte die Jury, bestehend aus dem Bürgermeister Klaus Heininger, der Vorsitzenden des TALX e.V. Sarah Autenrieth und dem Polizist Peter Maurer, die Qual der Wahl und es wurden 2 erste Plätze vergeben. So wurde unter anderem auch Florian Groschwald zum Sieger gekürt.
Veranstaltet wurde die Gewaltpräventionswoche von den Schulsozialarbeitern aller Eislinger Schulen , dem Kinder- und Jugendbüro, der mobilen Jugendarbeit und den Mitarbeitern des Jugendhauses nonstop in Kooperation mit der Kommunalen Kriminalprävention Eislingen, der Initiative Sicherer Landkreis, dem Stadtseniorenrat und der Stadtbücherei.
Besuch vom Nikolaus
Am 06. Dez. 2010 besuchte der Nikolaus die Silcherschule und wurde dort mit Liedern und Gedichten von den Erst- und Zweitklässlern begrüßt. Er las über gute und schlechte Taten aus seinem „goldenen Buch“ vor, verteilte seine Gaben und versprach im nächsten Jahr wieder zu kommen!
Feueralarmprobe
Unter Beteiligung der örtlichen Feuerwehr und Polizei fand am 01.12.2010 die diesjährige Feueralarmprobe statt.
Der bisherige Fluchtplan musste aufgrund der Sporthallenbaustelle geändert werden; nun galt es den neuen Evakuierungsplan zu testen. Um 10.30 Uhr wurde der Alarm ausgelöst und alle Klassen Richtung Norden über die alte B10 zum Sammelpunkt an der Stadthalle geführt. Bereits nach 9min. war die Übung erfolgreich abgeschlossen und die Schüler/innen kehrten in die Schule zurück. Die Stadthalle wird auch künftig Sammelstelle im Evakuierungsfall sein. Im Ernstfall können dort Schüler/innen betreut werden und gleichzeitig ist dann die Stadthalle Anlaufstelle für die Eltern, die dort ihre Kinder abholen können.
Das Metall- und Elektro- InfoMobil zu Besuch in der Silcherschule
Das InfoMobil der Metall- und Elektroindustrie besuchte 2 Tage lang die Silcherschule und informierte Schüler/innen und Lehrer über Ausbildungsmöglichkeiten und Arbeitsplätze im größten Industriezweig Deutschlands.
Ein Besuch im InfoMobil hieß: Die M + E – Berufswelt sehen, hören und praktisch erleben.
So konnten die interessierten 8. – 10. Klässler an 6 Multimedia -Terminals, an 2 computergesteuerten Werkzeugmaschinen und am Modell einer Produktionsanlage die Arbeitswelt kennen lernen. Ein Beraterteam informierte die Besucher und beantwortete alle offenen Fragen. Kostenlose Broschüren rund um das Thema Ausbildung in der M + E Industrie ergänzten das Angebot ab.
Ein gewinnbringender Vormittag für die oberen Klassen der Schule!
Eislinger Weihnachtsmarkt am 27./28.11.2010
Mit weihnachtlichen Melodien stimmte der Grundschulchor der Silcherschule unter der Leitung von Barbara Weiß die zahlreichen Besucher des Eislinger Weihnachtsmarktes auf die bevorstehende Advents- und Weihnachtszeit ein. An beiden Markttagen verkauften die Klassen 7a / b weihnachtliche Geschenkartikel, die sie zuvor im Unterricht hergestellt hatten. Mit dem Erlös unterstützen sie ihren Schullandheimaufenthalt. Allen engagiert Schüler/innen zusammen mit ihren Lehrer/innen ein herzliches Dankeschön!
Tag der offenen Tür im Altenzentrum St. Elisabeth am 20.11.2010
Beim Tag der offenen Tür im Altenzentrum St. Elisabeth war gelebte, gegenseitige Bildungsplanpartnerschaft sichtbar. Im Foyer wurden an die Besucher selbst gebastelte weihnachtliche Artikel verkauft, Grundschüler erfreuten die Bewohner und Besucher mit Gesängen und einer Speed-Stacking-Demonstration.
Volkstrauertag 2010
Schüler/innen der Klasse 9 und 10 der Silcherschule gestalten den diesjährigen Volkstrauertag auf dem Friedhof Eislingen Nord mit. Bürgermeister Heininger war es wichtig, diesen Tag nicht nur als Gedenktag zu begehen, sondern auch als Tag des Be-denkens. Eindrucksvoll wurde dabei auf die Aktualität von Gewalt, Krieg und Leid auf unserer heutigen Welt in unserer heutigen Zeit hingewiesen. Volkstrauertag also nicht nur für ältere Menschen, sondern auch für Jugendliche um aktuelle Bezüge zur Realität herzustellen.
Viel Prominenz beim Vorlesetag an der Silcherschule
Persönlichkeiten aus Stadt und Landkreis stellten sich beim bundesweitern Vorlesetag am 26.11.2010 in der Silcherschule ein und gaben in den Klassen 2-10 Einblicke in ihr privates Leseverhalten.
Bürgermeister Klaus Heininger und Altbürgermeister Günther Frank präsentierten ihre Lieblingsbücher, Landtagsabgeordneter Peter Hofelich und Polizeidirektor Thomas Mürder von der Bereitschaftspolizei Göppingen und Horst Steiner, ehem. 1. Beigeordneter der Stadt Eislingen erklärten den Schülern, warum sie lesen und welche Bedeutung für sie persönlich das Lesen hat.
Mit dabei waren Dr. Helmut Specht, ehemaliger Chef der ZG, Leni Breymaier Landesbezirksleiterin von ver.di, Peter Maurer, Jugendsachbearbeiter der Eislinger Polizei, Rolf Hofele (Steinmetz) sowie die Kabarettistin Heike Sauer alias Marlis Blum und der Schauspieler und Moderator Wolfgang Klein, der den Schülerinnen und Schülern eigen Texte vortrug.
In seiner Begrüßung hob Rektor Andreas Janositz die Wichtigkeit von Lesen und Vorlesen gerade in der Zeit der elektronischen Medien hervor. „Gerade in unserer Zeit der zunehmenden Hektisierung bietet das Buch die Möglichkeit zur Ruhe zu kommen und Fantasie und Vorstellungskraft zu entwickeln“, so der Schulleiter.
In einer abschließenden Feed-back-Runde zeigten sich alle am Vorlesetag Beteiligten begeistert. „Wir kommen gerne wieder“, äußerten sie, denn nicht nur für die Schülerinnen und Schüler war die Begegnung mit Menschen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und öffentlichem Leben gewinnbringend, sondern „auch für uns war das Vorlesen vor Schülern eine ganz neue Erfahrung“, so Polizeidirektor Thomas Mürder. Initiiert wurde der Vorlesetag an der Silcherschule vom Förderverein „schulaktiv e.V.“. Die Bewirtung hatte die Hauswirtschaft der Schule übernommen.
Singspiel der Silcherschule in der Liebfrauenkirche
Am 16. November war es wieder einmal soweit:
Im Rahmen der „Sozialen Woche“ an der Silcherschule führte der Grundschulchor das Singspiel „Der Herr Riese und sein Garten“ auf. In dem fast weihnachtlichen Märchen nach Oscar Wilde verweist Herr Riese eine Gruppe Kinder aus seinem großen Garten, was zur Folge hat, dass im Garten nur noch Winter herrscht. Erst die Begegnung mit Jesus kann den Riesen zum Umdenken bewegen. Ihm wurde klar, dass Herzenswärme für das menschliche Zusammenleben nötig ist.
Regina Gorr und Barbara Weiß bewiesen einmal mehr, wozu Grundschüler musikalisch und schauspielerisch zu motivieren sind. Unterstützt wurden sie von Thomas Faupel (Sprechstimme Riese), Viola Weiß (Kulisse/ Requisite/ Betreuung) und Benjamin Gorr (Lichttechnik).
Das besondere Highlight des Abends war die Anwesenheit von Pater Prof. Peter Boekholt, der seit mehreren Jahren die Spenden der Aufführungen für soziale Zwecke einsetzt. Erstmals war er Gast bei einer Aufführung und erklärte sehr eindrücklich, wofür die Spendengelder verwendet werden.
Insgesamt konnten nach der Aufführung 912.62 € übergeben werden.
Jugend trainiert für Olympia - Fußball
Am 18. November fand das Endrundenturnier des Wettkampfes „Jugend trainiert für Olympia – Fußball“ der 7ten Klassenstufe in Eislingen statt.
Durch unsere souveränen Siege in der Vorrunde, gingen wir selbstbewusst an diesem schönen Herbsttag ins Stadion des FC Eislingen. Das erste Spiel gewannen wir mit 3:1 gegen die Lindenschule aus Geislingen.
Das alles entscheidende Spiel gegen den Favoriten aus Göppingen, die Walter Hensel Schule, gestaltete sich zu einem wahren Krimi. Vielerlei Chancen wurden auf beiden Seiten vergeben und das Spiel wurde in den letzten drei Minuten zu Gunsten der Göppinger entschieden.
Letztendlich belegten wir einen super ZWEITEN Platz im gesamten Schulbezirk Göppingen.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung!!!
Herr Schmid und Herr Frank
Ab sofort gibt es an der Eislinger Silcherschule und der Bodenfeldschule in Göppingen auch alevitischen Religionsunterricht
Alle Beteiligten sehen in dem neuen Angebot auch einen Schritt zu mehr Völkerverständigung und Toleranz.
Die Alevitische Gemeinde Göppingen und Umgebung hat sich für die Einführung des alevitischen Religionsunterrichts stark gemacht und hatte Erfolg. Bei der Auftaktveranstaltung zur Einführung in der Eislinger Silcherschule wurde schnell klar, dass der Göppinger Schulamtsleiter Hans-Jörg Polzer voll und ganz hinter dem Anliegen steht. Für Polzer ist klar, dass damit das gegenseitige Verständnis gefördert und ein Stück weit Friedensdienst geleistet wird. "Islam ist nicht gleich Islam", betonte Hacer Basoglu von der Alevitischen Gemeinde Göppingen.
Unter den Muslimen nehmen die Aleviten eine Sonderstellung ein und mit dem neu eingeführten Religionsunterricht soll den Kindern der alevitische Glauben vermittelt und verdeutlicht werden. Seit den 90er Jahren gibt es Bemühungen um die Integration des alevitischen Religionsunterrichts an deutschen Schulen. Erste Pilotversuche wurden in Baden-Württemberg vor zwei Jahren gestartet. Die Silcher- und Bodenfeldschule sind jetzt mit Vorreiter im Ländle.
"Die Zahl der Kinder, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, nimmt stetig zu", erklärte Silcherschul-Rektor Andreas Janositz. Die Folge sei fehlende religiöse Kompetenz. Schon vor mehreren Jahren habe die Silcherschule versucht, neben dem syrisch-orthodoxen Religionsunterricht, auch ein Angebot für die Aleviten zu schaffen, das damals aber mangels Lehrer gescheitert ist. "Ich freue mich über die Initiative der Alevitischen Gemeinde", betonte Janositz.
Auch in der Bodenfeldschule war der Beschluss zur Einführung schnell gefasst. "Alle Integrationsbemühungen werden nicht fruchten, wenn wir nichts voneinander wissen", sagte Rektorin Margrit Arnold-Kunzweiler. An ihrer Schule werden 125 Kinder aus 17 Nationen unterrichtet, die sich hier wohl fühlen sollen und dazu gehöre auch das Leben des eigenen Glaubens. An der Eislinger Schule besuchen jetzt acht Schüler den alevitischen Religionsunterricht, an der Bodenfeldschule sind es zwölf, vorerst allerdings nur Grundschüler. Weiter führende Schulen sollen folgen.
12. 11.2010 Iris Ruoss (NWZ)

Sie freuen sich über den neuen alevitischen Religionsunterricht an zwei Schulen: Mitglieder der Alevitischen Gemeinde mit den Schulleitern Margrit Arnold-Kunzweiler und Andreas Janositz sowie Schulamtsleiter Hans-Jörg Polzer. Foto: Iris Ruoss
Bewerbungstraining Silcherschule im Altenzentrum St. Elisabeth
Zu einer praktischen Übung im Rahmen eines Bewerbungstrainings kamen einige Schülerinnen und Schüler der Silcherschule zum Vorstellungsgespräch ins Altenzentrum St. Elisabeth. Sie hatten sich zuvor imaginär für eine Stelle in der Altenpflege beworben. In diesem Rahmen wurde ebenso das Schreiben einer Bewerbung geübt. Die Schülerinnen und Schüler stellten sich dann in einem Bewerbungsgespräch Herrn Schöck und Frau Groß vom Altenzentrum St. Elisabeth vor. Sie berichteten über ihre Motivation und warum sie sich gerade auf diese Stelle beworben haben. Herr Schöck und Frau Groß stellten Verständnisfragen und auch kleine Rechenaufgaben mussten gelöst werden. Das Feedback am Ende des Vorstellungsgespräches sollte den Lerneffekt für die Schülerinnen und Schüler erhöhen. Um die gesamte Klasse 9 der Silcherschule an den Vorstellungsgesprächen teilhaben zu lassen werden exemplarisch ein paar Gespräche mit Schülerinnen, die sich dazu bereit erklärt haben in der Schule durchgeführt und von den Mitschülern bewertet.

Singspiel in der Liebfrauenkirche
Dank Pfarrer Franz Maywurm entstand in den letzten Jahren ein enger Kontakt der Silcherschule zu Pater Prof. Dr. Boekholt in Benediktbeuern.
Pater Boekholt, der im dortigen Kloster der Salesianer Don Bosco lebt und arbeitet unterstützt Kinder und Jugendliche, die misshandelt, missbraucht und zum Teil von ihren Familien verstoßen wurden oder Kinder die als „Flohmarktkinder“ gehänselt werden, weil ihren Familien das Geld für ausreichend warme Kleidung fehlt.
Darunter sind auch Jugendliche, die es aufgrund der vielen schlechten Erfahrungen in ihren Familien zuhause nicht mehr aushalten.
Neben der Hilfe vor Ort (Benediktbeuern und Umgebung), betreuen die Salesianer unter der Leitung von Pater Christian ein Kinder- und Jugendheim in Jünkerath.
Im Rahmen der „Sozialen Woche“, der Silcherschule Eislingen, führt der Grundschulchor „Herr Riese und sein Garten“
- ein fast weihnachtliches Musical -
nach dem Märchen „Der selbstsüchtige Riese“ von Oscar Wilde auf, in dem deutlich wird, dass persönliche Herzenswärme unsere Welt menschlicher machen kann. Die Leitung haben Barbara Weiß und Regina Gorr.
Anstelle eines Eintrittgeldes bitten wir um eine großzügige Spende für das Projekt von Pater Boekholt.
Pater Boekholt wird an diesem Abend in der Liebfrauenkirche anwesend sein.

Illustration: Carmen Hochmann
www.carmen-hochmann.de/illustrationen.htm
Gesundes Pausenfrühstück
In der Woche vor den Herbstferien startete unsere Aktion „Gesundes Pausenfrühstück“. Es gab lecker belegte Brote und Brötchen mit Wurst oder Käse, Brezeln und Butterbrezeln, dazu Äpfel, Mandarinen und Weintrauben.
Das Frühstück wird unter von Schülern der 5. und 6. Klassen unter Anleitung von Lehrern zubereitet und verkauft. Das macht viel Arbeit, aber auch viel Spaß. Und man lernt ganz nebenbei auch noch etwas über gesunde Ernährung…
Unser Frühstücksangebot soll keineswegs die Vesperbox von daheim ersetzen. Wir sehen aber immer wieder Kinder, die ohne Pausenbrot einen Schultag von acht Stunden „durchstehen“ oder sich im Supermarkt Chips oder Süßigkeiten kaufen. Als Ganztagesschule sehen wir uns verpflichtet, dem etwas entgegen zu setzen. Deshalb haben wir diese Aktion ins Leben gerufen.
Nach den Herbstferien wollen wir jeden Dienstag und Donnerstag in der großen Pause ein gesundes Pausenfrühstück anbieten. Wir suchen dringend noch Eltern, die bereit sind, uns bei der Zubereitung des Frühstücks und beim anschließenden Aufräumen helfen (dienstags und donnerstags ca. 9 bis 10.30 Uhr).
Vielen Dank an die Sponsoren, die uns eine Starthilfe gegeben haben (Kreissparkasse Göppingen, Volksbank Göppingen, Fa. Buchsteiner in Gingen und der Förderverein „schulaktiv“).
Unsere Lieferanten sind:
- Metzgerei Fischer, Eislingen
- Bäckerei Kauderer, Eislingen
- Albhof Schömbucher, Lauterstein
- Marktkauf Eislingen
Mitgliederversammlung 2010 des Fördervereins „schulaktiv e.V.“
Bei der Mitgliederversammlung des Fördervereins „schulaktiv e.V.“ am 21.10.2010 hat sich der Vorstand neu formiert:
1. Vorsitzende:
- Frau Viola Bader
2. Vorsitzende:
- Frau Petra Schmidt
Kassiererin:
- Frau Iris Andreoli
Schriftführer:
- Herr Franz Pribil
Beisitzer:
- Frau Rosa Geiger-Wahl
- Frau Dorothea Huter
- Frau Elke Brendel
- Herr Reinhard Schmid
- Frau Simone Drienko
- Frau Susanne Hofmann
- Frau Antje Seng
Den bisherigen Vorsitzenden Frau Geiger-Wahl und Frau Elke Brendel, dem Kassier Herrn Schmid und der Schriftführerin Frau Dorothea Huter ein herzliches Dankeschön für ihre fast 10 Jahre andauernde engagierte Arbeit zum Wohle unserer Schüler/innen und unserer Schule.
Dieser Dank gilt ebenso den ausscheidenden Beisitzern Frau Günül Neuen und Herrn Andreas Gruß, sowie Herrn Gutbrodt und Herrn Neuen als Kassenprüfer.
Herr Gutbrodt wird diese Tätigkeit zusammen mit dem bisherigen Kassier Herrn Schmid weiter ausführen.

Abschluss der „Aktion Ehrensache“ 2010 der Silcherschule am 7. 10. 2010
In diesem Jahr wurden anstelle eines Schecks Geschenke an den Stadtseniorenrat und das Altenzentrum St. Elisabeth überreicht.
Der Schulchor mit Grund- und Werkrealschülern unter der Leitung von Barbara Weiß umrahmte die feierliche Übergabe mit Liedern, die das gegenseitige Miteinander von Jung und Alt zum Thema hatten.
Nach der Begrüßung bedankte sich Konrektorin Barbara Weiß sehr herzlich bei den Werkrealschülern für ihr Engagement und ihren Arbeitseinsatz, der den stolzen Betrag von 3116,09 € einbrachte.
An dieser Stelle wurde auch gleich der Dank an alle Privathaushalte, öffentliche Institutionen und Betriebe ausgesprochen, die Arbeitsmöglichkeiten zur Verfügung stellten und für das Projekt der „Aktion Ehrensache“ Geld spendeten.
Stellvertretend für die Werkrealschüler überreichten Leonie Wahl und Alissa Geiger aus Klasse 8 mit guten Wünschen ein großes Brettspiel und ein Liederbuch an Herrn Schöck vom Altenzentrum St. Elisabeth. Mit dem Geld der Aktion Ehrensache konnten insgesamt 40 Liederbücher und 6 große Brettspiele für die Senioren angeschafft werden. Herr Schöck bedankte sich herzlich bei den Schülern und betonte, dass er sich auf die weitere Zusammenarbeit mit den Silcherschülern freue.
Den zweiten Teil der Übergabe übernahmen Sven Weidinger und Kristian Kelek aus Klasse 10. Sie überreichten stellvertretend eine Sitzbank an Herrn Bartenbach vom Stadtseniorenrat.
Drei dieser Sitzbänke konnten von der diesjährigen Aktion finanziert werden. Sie werden im kommenden Frühjahr im Stadtgebiet von Eislingen und in Eschenbäche aufgestellt, versehen mit einem Schild, das auf die „Aktion Ehrensache“ verweist.
Auch Herr Bartenbach bedankte sich bei den Schülerinnen und Schülern. Bürgermeister Klaus Heininger stellte noch einmal die Bedeutung der Aktion in den Vordergrund: Der eigentliche Reichtum einer Stadt zeige sich im Engagement seiner Bürger.
Weitere Dankesworte durften an dieser Stelle nicht fehlen. Das Organisationsteam (Schulsozialarbeiter Thomas Golder, Religionspädagogin Ingrid Held und Konrektorin Barbara Weiß) bedankten sich bei den Schülern für ihren uneigennützigen Einsatz, der unter Beweis stellt, dass Werkrealschüler soziale Fähigkeiten besitzen und bereit sind fremde Menschen, die Hilfe brauchen, zu unterstützen. Der Dank galt aber auch allen Kolleginnen und Kollegen. Ohne die breite Unterstützung, teilweise mit besonderen Klassenprojekten, hätte diese Aktion wieder einmal nicht stattfinden können.
Auch im nächsten Jahr wird die Aktion Ehrensache wieder stattfinden, die sich, wie man sieht, fest etabliert hat. Dann soll wieder ein Fernprojekt unterstützt werden. Genaueres dazu wird über die Presse rechtzeitig bekannt gegeben. Den Organisatoren ist wichtig, dass sich Nah- und ein Fernprojekte immer abwechseln, damit der soziale Bezug vor Ort gegeben ist, den Schülern aber auch bewusst wird, dass man sich auch erfolgreich für ein „Eine Welt-Projekt“ einsetzen kann.
Nachtrag Sternsingeraktion
Die Aktion Sternsinger, die wir in der ersten Schulwoche nach Dreikönig an unserer Schule durchgeführt haben, erbrachte Dank einiger Kollegen und Schüler eine Spende von 50.- Euro! Der Betrag wurde dem Pfarrbüro der Liebfrauengemeinde übergeben.
Dieses Jahr sollen Kinder in Kambodscha unterstützt werden, die Opfer durch Landmienen wurden. Es fehlt an medizinischer Versorgung aber insbesondere auch die Möglichkeit der Nachbehandlung. ( Protesen etc....).
Regina Gorr
Konsequente Prävention belohnt
Eislinger Silcherschule mit Zertifikat „Klasse 2000“ ausgezeichnet
Für besonderes Engagement im Bereich der Gesundheitsförderung wurde die Silcherschule jetzt als einzige im Landkreis und Schulamtsbezirk Göppingen mit dem Zertifikat „Klasse 2000“ ausgezeichnet.
Eislingen. „Für unsere Schule ist die Auszeichnung eine besondere Anerkennung unserer Arbeit“, sagte Rektor Andreas Janositz. Mit einer Pilotklasse ist die Silcherschule im Jahr 2000 beim Projekt „Klasse 2000“ an den Start gegangen, schnell war klar, dass das Projekt fortlaufend in den gesamten Grundschulklassen verankert werden soll. „Klasse 2000“ ist das bundesweit größte Grundschulprogramm zur Förderung von Gesundheit und Lebenskompetenzen, es wurde 1991 von Medizinern und Pädagogen am Klinikum Nürnberg entwickelt. Körperwahrnehmung schulen, sich mit gesunder Ernährung und Bewegung beschäftigen, persönliche und soziale Kompetenzen entwickeln, Sucht- und Gewaltprävention, das sind die großen Themen. „Wichtig ist die Kontinuität“, weiß der Rektor. Um das Zertifikat zu bekommen, musste die Eislinger Schule mehrere Voraussetzungen erfüllen. Pflicht ist die Teilnahme aller Grundschulklassen, die Dokumentation und die Verankerung im Schulprofil. „Das Projekt hat hohe Akzeptanz bei Schülern, Eltern und Lehrern“, betont Janositz. Auch der Förderverein der Schule ist aktiv, bietet Kurse zu Rückenschule, erster Hilfe oder Stressbewältigung an, zudem wurden Spielgeräte für eine bewegte Pause angeschafft. Finanziell wurde die Silcherschule vom Göppinger Lions Club unterstützt, der jährlich 2600 Euro für drei Schulen zur Verfügung stellt. „Nachhaltigkeit ist wichtig“, sagte Lions-Club- Präsident Ulrich Bauer, mit der Silcherschule habe man aufs richtige Pferd gesetzt. „Die Silcherschule hebt sich mit diesem Engagement deutlich von anderen Schulen ab“, lobte auch Bürgermeister Klaus Heininger. Mit der frühzeitigen Prävention gehe die Silcherschule in die richtige Richtung sagte Rainer Kollmer. Der stellvertretende Schulamtsleiter: „Das Zertifikat ist Beweis für Qualität.“

Programm mit Ausstrahlung
Bundesweit nehmen 3200 Schulen am Projekt „Klasse 2000“ teil. 277 wurden bereits mit dem Zertifikat ausgezeichnet, davon 34 in Baden-Württemberg. Im Landkreis und Schulamtsbezirk Göppingen ist die Silcherschule die einzige zertifizierte Grundschule. Seit 2003 ist der Verein Programm Klaase 2000 Träger des Programms. 15428 Klassen mit mehr als 359000 Kindern nehmen mittlerweile bundesweit teil.
IRIS RUOSS, NWZ am 08.10.2010
Herr Riese und sein Garten
Ein fast weihnachtliches Musical nach dem Märchen
„Der selbstsüchtige Riese“
von Oscar Wilde
Wann? Dienstag, 16. November 2010 um 18 Uhr
Wo? Liebfrauenkirche Eislingen
Ausführende: Grundschulchor der Silcherschule
Leitung: Regina Gorr/ Barbara Weiß

Ilustration: Carmen Hochmann
Aufnahmefeier der neuen 5. Klassen
Sehr feierlich wurden die neuen 5. Klassen in der Stadthalle begrüßt. Die meisten Kinder haben bereits während ihrer Grundschulzeit die Silcherschule besucht. Dennoch beginne jetzt ein ganz neuer Lebensabschnitt an der Werkrealschule, wie Herr Rektor Janositz in seinen einleitenden Worten betonte. Er verglich die Schullaufbahn sehr anschaulich mit einer Wanderung, die manchmal ganz schön anstrengend sein kann. Am Ende wird man aber immer für seine Mühe belohnt.
Die Schüler der Klassen 6 und der Chor hatten mit ihren Lehrerinnen Frau Rink, Frau Cebulla und Frau Weiß ein Singspiel einstudiert. Mit wunderschönen Naturbildern im Hintergrund, untermalt von passender Musik, stellten die Schüler dar, wie ein kleiner Sonnenstrahl die ganze Welt verändern kann.
Dann wurde es spannend: die 42 Schülerinnen und Schüler wurden in zwei Klassen aufgeteilt und lernten ihre neuen Klassenlehrerinnen kennen, Frau Topp-Jauch und Frau Schmidt. Passend zum Theaterstück wurde ihnen der Start mit einem „Sonnenlutscher“ versüßt.
Während die Eltern sich im festlich geschmückten Foyer der Stadthalle bei Sekt oder Saft noch eine Weile unterhalten durften, zogen die Schüler zur Schule, um ihr Klassenzimmer kennen zu lernen und erste Informationen zu erhalten.
Wir wünschen unseren „Neuen“ viel Glück, viel Erfolg und natürlich auch viel Spaß in den kommenden Schuljahren!





