Archiv Schuljahr 08/09
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Unsere Schule
 

Erstes Musical der Silcherschule

 

Gelungene Premiere

„Das alte Haus“ handelt vom friedlichen Zusammenleben

(r) „Eine echte Premiere”, versprach der Rektor Eislinger Silcherschule, Andreas Janositz, am vergangenen Mittwoch den Zuschauern in der vollbesetzten Stadthalle zur Begrüßung. Denn die Silcherschule betrat mit der Aufführung des Musicals „Das alte Haus“ völliges Neuland.

Unter der Leitung von Barbara Weiß, Isa Rink und Monika Cebulla hatten rund 100 Schüler das erste eigene Musical an der Silcherschule einstudiert. Dabei hätten sie auch wertvolle Erfahrungen für ihre Persönlichkeitsentwicklung gemacht, freut sich Schulleiter Andreas Janositz für seine Schützlinge.

Ist doch „Soziales Lernen” ein wesentlicher Teil des Schulprofils. Gerade dies sei heute aktueller denn je, so Rektor Janositz weiter.

Rund 100 Schüler wirkten bei dem Musical mit

Die Mitwirkenden waren der Grund- und Hauptschulchor sowie die Musical-AG der Grund- und Hauptschule im Eislinger Süden.

Zu der Aufführung gekommen waren neben Eltern und Schülern auch Vertreter des Schulamtes, der Stadtverwaltung sowie der Eislinger Schulen. Neben Bürgermeister Günther Frank sowie den Schulleitern der übrigen Eislinger Schulen war auch der Erste Beigeordnete Horst Steiner unter den Zuschauern. „Schön, daß Sie in Ihrer letzten Dienstwoche dafür Zeit gefunden haben. Danke für Alles, was Sie für die Silcherschule getan haben”, wurde dem scheidenden Finanzdezernenten auch bei dieser Gelegenheit eine weitere besondere Würdigung, dieses Mal seitens des Schulleiters der Silcherschule zuteil.

Das Thema des Musicals stand im Zeichen der Toleranz, der Kompromißbereitschaft. „Jeden so anzunehmen wie er ist“, so Schulleiter Andreas Janositz. Kurz, ein gutes Miteinander.

Rücksichtnahme ist von jedem gefordert

In dem Stück finden nach und nach alle möglichen Tiere Unterschlupf in einem alten Haus. Sei es die Drossel, die von ihrem angestammten Platz vertrieben wird, weil sie zu früh am Tage zwitscherte, der Maulwurf, der verjagt wurde, weil er den Rasen zerstört hat oder die Igelfamilie der die Nahrungsgrundlage durch Insektenvernichtungsmittel entzogen wurde.

Selbst eine Katze findet allem Drosselprotestgezwitscher zum Trotz im alten Haus Platz. „Wenn jeder den Anderen in Ruhe läßt, wäre alles prima”, plädieren die übrigen Hausbewohner auch für die Aufnahme der herrenlos gewordenen Katze.

Da sich in dem Stück alle an die aufgestellten Regeln und Rücksichtnahmen halten, werden auch noch diebische Elstern aufgenommen.

Schließlich ist man im alten Haus „stolz, daß es immer Platz für Alle gab, daß viele unterschiedliche Lebewesen mit verschiedenen Vorstellungen vom Leben und vom Zusammenleben Unterschlupf gefunden hatten. Die Grundlage aber ist, so wird immer wieder betont, daß sich alle an die aufgestellten Regeln halten. Und das tun alle Tiere, die hier symbolisch auftreten.

„Ist es nicht unheimlich schön und friedlich bei uns” kann daher am Ende der auf die Bühne der Stadthalle gebrachten Illusion gefragt und im selben Zug beantwortet werden: „Ja, so kann’s gehen!”

Stehende Ovationen und der Ruf nach Zugabe am Ende der Vorstellung

Mit viel Liebe zum Detail und Engagement wurden nicht nur Lieder und Texte einstudiert sondern auch Kostüme geschneidert, Gesichter bemalt und choreographische Elemente miteingebaut, die für bunte Abwechslung sorgten. So mit Fluoreszierenden Bändern oder Glitzerschlangen, die zum krönenden Abschluß spektakulär in die Luft geschossen wurden.

Mit stehenden Ovationen wurden die Schüler und ihre Lehrer am Ende der Vorstellung für ihre gelungene Premiere gefeiert.

Axel Raisch

Aus der Zwischenablage am 02.02.2009 00:49 eingefügt. Bilder der Aufführung

Logo, Leitbild und neue Homepage vorgestellt

 

Lernen – Stärken - Qualifizieren

Logo, Leitbild und neue Homepage vorgestellt

(r) Die Silcherschule hat ihr Leitbild für die schulische Arbeit und die Außenwahrnehmung formuliert. Und als „optische Konzentration des Leitbilds” ein Logo vom Eislinger design büro kottmann entwerfen lassen, so Schulleiter Andreas Janositz bei der Vorstellung in Gegenwart des Göppinger Schulamtsdirektors Artur Stang sowie des Ersten Beigeordneten Herbert Fitterling. Lehrer, Eltern und Vertreter des Fördervereins wohnten der Präsentation ebenfalls bei. Schüler der Klassen 9 und 10 untermalten die Präsentation mit Cajon-Trommelmusik.

Damit möchte die Silcherschule die „gute Arbeit” und sich dahinter befindliche Konzeption „in die Öffentlichkeit tragen”.

Rektor Andreas Janositz betonte bei der Vorstellung die Notwendigkeit einer neuen Lernkultur und eines neuen Verständnisses der Organisation von Schule als Antwort auf die die Schule betreffenden Veränderungen vielfältigster Art.

„Die Schule vor Ort zu entwickeln, um die Qualität der dort erbrachten Arbeit zu fördern, ist Aufgabe jeder Schule.”

Der sich über Jahre entwickelnde Ruf einer Schule sei abhängig von den dort tätigen Personen.

Logo ist Teil der Schulidentität

Und dieses Image möchte die Schule künftig durch ihr Logo zum Ausdruck bringen. Das Logo drücke die Philosophie der Schule aus und schaffe Identifikation. „Unser Logo soll nicht nur den Blick auf unsere Schule lenken und eine optische Verschönerung darstellen, sondern drückt unser Programm aus. Es ist sozusagen das Konzentrat, die Verdichtung dessen, was unsere Schulidentität sein will.”

Und die findet in drei geometrischen Formen ihren Ausdruck. Ein gelbes Dreieck symbolisiert den Leitbegriff „Lernen”, das rote Quadrat den Leitbegriff „Stärken”, und schließlich steht ein grüner Kreis für den Leitbegriff „Qualifizieren”.

Diese drei Teile ergeben zusammen das für alle gültige Schulprogramm.

Rektor Janositz betonte, daß das Logo kein verzierendes Zeichen und die Ausführungen des Leitbildes keine Worthülsen bleiben sollen.

Zusammen mit Leitbild und Logo wurde auch die neu gestaltete Homepage der Schule vorgestellt: www.silcherschule-eislingen.de

Axel Raisch

Aus der Zwischenablage am 02.02.2009 00:49 eingefügt.Bilder des Cajon-Workshops

Silcherschülerinnen auf dem 8. Baden-Württembergischen Kongress der Streitschlichter in Bad Boll

 

Am Mittwoch, den 25.3.09 fuhren wir für drei Tage zum  8. Streitschlichterkongress nach Bad Boll. Das Kongressthema war: „Alles nur Spaß?“ 

Während der Fahrt machten wir uns Gedanken darüber, was uns wohl erwarten würde, aber unsere Bedenken waren bald verflogen. Als wir ankamen, begrüßte uns ein Clown und machte uns Eislingern einen Eisbär aus einem Luftballon. Unsere Zimmer waren super und das Essen schmeckte auch gut. Viel wichtiger waren aber die Vorträge und Workshops für uns 180 Teilnehmer.

Wir vier Schülerinnen der Silcherschule haben unterschiedliche Workshops besucht und uns danach immer ausgetauscht. Beim Workshop „Da hört der Spaß auf – Konflikt oder Mobbing“ lernten wir, wie man schneller erkennt, ob jemand gemobbt wird. In diesem Fall muss man die Schulsozialarbeit  oder begleitende Lehrer informieren.  Beim Vortrag „Immer guter Laune? – Ansichten eines Clowns“ ging es darum, dass es mehrere Möglichkeiten gibt, einen Streit zu betrachten.

Ein anderes Thema war „wenn aus Spaß Ernst wird“. Hier wurde deutlich, dass aus einem anfänglichen Spaß schnell bitterer Ernst werden kann, wenn man seine Grenzen nicht kennt.  Die Zeit bis Freitag verging wie im Flug und wir lernten andere Streitschlichter kennen, mit denen wir Erfahrungen austauschen konnten. Das Abendprogramm mit Theater,  Circledrumming und Disco war ein toller Ausgleich zu dem vollen Tagesprogramm.

Die Streitschlichtung ist eine sehr wichtige Einrichtung an den Schulen, da sich die Schüler an jemand wenden können, wenn sie Probleme haben. Wir haben viel Neues gelernt und wollen versuchen diese Ideen an unserer Schule umzusetzen. Herzlichen Dank auch dem Förderverein der Silcherschule, der uns diese Teilnahme ermöglicht hat.

Teilnehmerinnen der Silcherschule: Alev, Lucia, Samantha, Tina, Frau Held und Frau Stüven

Bericht: Lucia Bongiovi     

Silcherschule veranstaltet Fußballturnier zum Thema Integration

 

Mädchen und Migranten

DFB-Aktion: Mitspielen kickt  - Die Welt auf 10000 Mini-Spielfeldern

Der DFB hatte im Nachgang zur WM 2006 1000 Kleinspielfelder in Deutschland gestiftet, wovon eines nach Eislingen kam. Der Deutsche Fußball-Bund verfolgt damit auch inhaltliche Ansprüche.

Die Felder sollen damit nicht nur ein breiteres Angebot zum Kicken darstellen. Mit Aktionstagen zu bestimmten Themen möchte der DFB eine gewisse Steuerung vornehmen. Organisieren und auf die Beine stellen müssen diese Aktionstage aber die Einrichtungen vor Ort, wie hier die Silcherschule.

Der erste Aktionstag zum Thema Integration unter dem Motto „Mädchen und Migranten“ wurde nun am vergangen Dienstag in Eislingen abgehalten.

Das hieß, dass in jeder Mannschaft Schüler mit Migrationshintergrund sowie Mädchen mitspielen mussten. Im Blick hat der DFB dabei auch die Fraun-WM im Jahr 2011 in Deutschland.

An der Silcherschule werden Mädchen bereits heute aktiv ins Fußballspiel eingebunden. Bei der Fußball-AG im Rahmen der Ganztagesbetreuung gibt es auch Mädchenfußball. Darauf wies Schulleiter Andreas Janositz in seiner Begrüßung hin.

Ebenfalls Teil des Integrationsmottos war die Bewirtung des Turniers durch den Türkischen Elternverein. Teilgenommen an diesem ersten Turnier hatten die Klassen 3 und 4. Um eine ordentliche Durchführbarkeit zu gewährleisten war das Turnier an diesem Tag auf diese beiden Jahrgangsstufen beschränkt. Zudem sollen noch etliche weitere Aktionstage folgen, kündigt der DFB bereits heute an.

Aus der Zwischenablage am 02.02.2009 00:49 eingefügt. Weitere Bilder...

Klassenausflug der Klassen 5a und 5b zur Wilhelma

 

Am  16. Juni 2009 pilgerten die Klassen 5a und 5b morgens bei Nieselregen zur Wilhelma.

Dort erwartete uns zunächst eine Führung auf dem Schaubauernhof.

„Wie sieht denn euer Vesper aus?“, wollte unsere sachkundige Gruppenführerin der Wilhelma wissen. Schnell war den Schüler/innen klar, dass es ohne Kuh, Schwein und Co. in den Vesperboxen schlecht aussähe.

Im Schweinestall fühlten wir uns dann ebenso „sauwohl“ wie im Kuhstall.

Interessant war natürlich auch, ein echtes Horn in den Händen halten zu dürfen. Die Schüler/innen ließen es sich natürlich auch nicht nehmen, Kühe und Ziegen zu streicheln.

Nach der Führung gingen die Schüler/innen in Kleingruppen zusammen und begaben sich auf eine Erkundungstour durch die Wilhelma. Fragen über Tiger, Eisbären, Giraffen, Pinguine und Affen mussten beantwortet werden. Hier gilt nochmals der besondere Dank den freundlichen Müttern, die die Gruppen begleitet und unterstützt haben.

Wir lachten, staunten, lernten und amüsierten uns. Und als wir uns zum Abschluss am Spielplatz trafen, schien auch die Sonne wieder.

Für die Klassen 5a und 5b

Patricia Bollinger

Aus der Zwischenablage am 02.02.2009 00:49 eingefügt.Weitere Bilder

Bernd-Semmler-Preis für die Silcherschule Eislingen

 

"Mut muss belohnt werden"

Junge Menschen zeigen sozialen Einsatz Im Rahmen der Kulturnacht wurde erstmals der Bernd-Semmler-Preis für Mut und Zivilcourage verliehen. Gewonnen hat die Silcherschule Eislingen.

KATJA EISENHARDT

Kreis Göppingen. Zum ersten Mal hatte der Künstler und Autodidakt Bernd Roland Semmler im April einen Preis für Mut und Zivilcourage ausgeschrieben. Zusammen mit Hans-Joachim Weiß, Sozialarbeiter bei der Jugendberufshilfe "Future" der Bruderhaus-Diakonie Göppingen wurde das Projekt ins Leben gerufen. Junge Menschen bis 27 Jahren konnten für den Preis vorgeschlagen werden. Im Rahmen der Kulturnacht wurden die fünf überzeugendsten Beiträge in der Chapel im Stauferpark ausgezeichnet.

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"Es ist wichtig, die positiven Seiten von Mut zu erwähnen und zu belohnen", sagte Weiß. "Ich ziehe meinen Hut vor allen Geschichten, die hier eingegangen sind." Den ersten Platz - dotiert mit 100 Euro sowie einer eigens gefertigten Bernd-Semmler-Skulptur - belegten die Schüler der Silcherschule Eislingen mit ihrem Projekt "Rettet das Bienenvolk". Wiesen werden immer früher gemäht, der Lebensraum der Bienen dadurch zerstört. Sie verhungern. Um dies zu verhindern, sammelten die Schüler Geld und kauften unter anderem Blumensamen, die sie für die Bienenvölker aussäten. "Die ganze Schule hat Einsatz gezeigt, eine Wiese in Eislingen bleibt stehen, so dass die Bienen ihren Aufgaben nachgehen können", berichtet Ingrid Held, Lehrerin an der Silcherschule sichtlich stolz.

Für ihr soziales Engagement wurden die vier weiteren Preisträger mit einer Urkunde sowie einem Geldpreis von je 50 Euro ausgezeichnet. Hierzu zählten Stanislav Sokol, der sich am Hohenstaufen-Gymnasium in hohem Maße einsetzt, beispielsweise in der SMV oder im Abizeitungs-Team. Besonderes Engagement zeigt Sokol, der mit neun Jahren aus Russland immigriert war, in der Integrationsarbeit. Er gibt für ausländische Schüler Nachhilfe.

Patrick Reichart leistete bei einem auf der Straße liegenden Mann vorbildlich erste Hilfe. Eine türkische Schülerin der Justus-von-Liebig-Schule war bei einer körperlichen Auseinandersetzung zweier Jugendlichen mutig dazwischen gegangen. Bruno Ohngemach, Vorsitzender der rund 40 Skateguards des Skate-Park Göppingen nahm den Preis stellvertretend für die ganze Truppe ein, die sich für einen friedlichen, sauberen und skandalfreien Skaterplatz einsetzt, Skate-Unterricht gibt und Spenden für die Dritte Welt sammelt.

Quelle:

Verlag: NWZ Göppinger Kreisnachrichten

Publikation: NWZ - Göppinger Kreisnachrichten, Göppingen

Ausgabe: Nr.140

Datum: Montag, den 22. Juni 2009

Seite: Nr.11

"Deep-Link"-Referenznummer: '7001341'

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Aktion Ehrensache an der Silcherschule

 

Umwelterziehung kostet viel Geld

Schülerarbeiten in diesem Jahr für eine Bauerngenossenschaft inEcuador

(r) Die Aktion Ehrensache 2009 der Silcherschule geht in die heiße Phase. In der letzten Woche wurden die Schüler über das diesjährige Thema informiert. Und auch das Spendenbarometer zeigt bereits erste Bewegungen.

Bei der Aktion Ehrensache wird nicht nur Geld zur Unterstützung eines sozialen oder ökologischen Projektes erwirtschaftet, sondern auch die soziale Kompetenz der Schüler gestärkt. Im jährlichen Wechsel kommt das erarbeitete Geld einem Nah- beziehungsweise Fernprojekt zugute. Die Schüler arbeiten dafür an einem Tag im Schuljahr kurz vor den Sommerferien zugunsten dieser Sache.

In diesem Jahr ist nach der letztjährigen Unterstützung einer Wildbienenweide in Eislingen wieder ein sogenanntes Fernprojekt an der Reihe. Nach den Kontinenten Asien und Afrika wurdedieses Jahr bewußt ein Unterstützungsobjekt in Südamerika gesucht und mit Hilfedes Göppinger Weltladens auch gefunden.

 

Am 15. Juli arbeiten die Silcherschüler für UROCAL

Am 15. Juli werden die Schüler für den Kleinbauernverband UROCAL im Südwesten Ecuadors arbeiten. Dort wird ohne Giftstoffe und Kinderarbeit für den fairen Handel produziert. Kooperationspartner der Silcherschule ist in diesem Jahr die „Fairhandelsorganisation“ BanaFair.

 

Am vergangenen Donnerstag erläuterte BettinaBurkert von BanaFair die Hintergründe desProjekts.

Bettina Burkert stellte dabei den Schülern die Arbeit und Initiativen von Bana Fair vor, so wie dies in einem EZ im Gespräch (Nr. 34 vom 2. Mai) den Lesern der Eislinger Zeitung ebenfalls geschildert hatte.

Thema wird auch in den Unterricht an der Silcherschule eingebunden

Anhand von Dias konnten die Schüler erfahren,wie es auf konventionellen Plantagen zugeht und im Gegensatz dazu auf denPlantagen des Verbandes Urocal.

In Urocal haben sich 600 Familien zusammengeschlossen, sie pflanzen neben Bananen auch Kakao und Gemüse an. Da es keine reinen Monokulturen sind kommen nur biologische Mittel zum Einsatz, zwischen den Bananenstauden befinden sich immer wieder auch Sträucher und andere Pflanzen.

Der Dünger wird dort selbst hergestellt und zum Schutz gegenüber den anderen Plantagen werden an den Rändern hohe Bäume gepflanzt.

Konkret mit den Spenden aus Eislingen unterstützt wird die Schule mit dem Namen „Demokratie“ in der Bauerngenossenschaft Urocal in der Provinz Guayas.

Dort sollen die nachfolgenden Generationennicht nur die Möglichkeit zur Bildung haben anstatt Kinderarbeit verrichten zumüssen, sondern auch frühzeitig erlernen, wie man ohne Gifte produzieren kann. Gerade für diese Umwelterziehung ist aber viel Geld benötigt.

„Deshalb sind wir auch so froh, daß die Silcherschüler dafür arbeiten“, sagt Bettina Burkert.

 

Am 25. September kommenVertreter von UROCAL nach Eislingen

Sie werden nun je nach Alter am 15. Juli im Rahmen von Klassenprojekten oder Arbeiten bei Firmen, Einrichtungen oder Privatpersonen kleinere Arbeiten verrichten und das erwirtschaftete Geld für das Projekt in Ecuador spenden. Der Spendenscheck wird dann am 25. September im Rahmender Fairen Woche von Bauern aus Urocal persönlich in Eislingen abgeholt werden.

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EZ-Umfrage zur Verkehrssituation in der Schulstraße

 

„Die Kinder sind gefährdet ohne Ende!“

(r) Am vergangenen Dienstag und Donnerstag demonstrierten Schüler der Klassen 2 und 3 der Eislinger Silcherschule an der Kreuzung Post-/Schulstraße gegen einfahrende Autos der Eltern in die Schulstraße. In den Zeiten von 8 bis 8:30 Uhr und 11:30 bis 12 Uhr sperrten sie, begleitet von Eltern und Lehrern sowie mit Warnwesten und Transparenten ausgestattet, die Einfahrt ab. Damit sollte ein deutliches Zeichen für mehr Verkehrssicherheit in der Schulstraße gesetzt werden. Für die Sicherheit bei der kleinen Demonstration sorgte die Eislinger Polizei.

 

Wir hörten uns am Rande der Mini-Demo am Donnerstagmorgen bei Eltern, Schülern und Lehrern um, was sich ihrer Meinung nach dort ändern sollte.

Der Gesamtelternbeirat hat diese Form der Aktionen vorgeschlagen, da in den vergangenen Jahren alle anderen Versuche, etwa mit Flyern, wirkungslos waren beziehungsweise nur kurzfristig Wirkung gezeigt haben, sagt Jutta Müller. „Daher haben wir angefragt, ob es möglich wäre, die Straße einmal abzusperren um eindrucksvoller darauf hinzuweisen wie gefährlich es ist, wenn die Autos reinfahren. Gerade bei Regenwetter. Dann herrscht hier regelrechtes Chaos. Da die Autos unten ja nicht rausfahren können und rückwärts fahren oder wenden müssen. Die Kinder sind gefährdet ohne Ende!“ Es müsse doch möglich sein, daß die Autos außerhalb der Schulstraße halten und die Kinder dort aussteigen lassen, meint die Gesamtelternbeiratsvorsitzende der Silcherschule.

Mir geht es um die Sicherheit der Kinder, sagt Anja Armelini-Danielis. „Es kann nicht angehen, daß hier so viele Autos fahren und die Kinder den Weg durch haltende Autos finden müssen. Das ist in meinen Augen einfach zu gefährlich. Die Kinder können alle gut zu Fuß in die Schule kommen, sie sind gesund und es muß eigentlich keiner gefahren werden“, meint die Mutter.

Ich laufe mit meinen Freunden in de Schule, erzählt Sebastian Funke. „Nicht so arg gut“, findet der Schüler, daß zu den Stoßzeiten überall Autos halten. Er geht gerne zu Fuß in die Schule und auch bei jedem Wetter. Für seinen Weg braucht er „ein paar Minuten“.

Britta Danne braucht für ihren Weg zur Schule ungefähr eine Viertelstunde und hat damit einen der weiteren Wege aller Schüler. Trotzdem kommt sie zu Fuß in den Unterricht und sieht das auch bei Regenwetter für kein Problem: „Man hat ja auch einen Regenschirm“. Es werde manchmal schon gefährlich, wenn die Schüler über die Schulstraße laufen würden und dann Autos kämen.

Es sei gerade bei regnerischem Wetter schon ein Problem, bestätigt auch Hans Kuthe. „Da staut es sich manchmal sogar an der Einfahrt.“ Manche Eltern würden auch auf den Lehrerparkplatz fahren. „Wenn dann Kollegen kommen, können sie gar nicht einfahren.“ Es sei schwierig „und nicht ungefährlich“. Vor allem wenn die Eltern wieder rausfahren würden und gleichzeitig Schüler zu Fuß unterwegs seien. „Es geht manchmal knapp her.“ Er habe schon öfters beobachtet, wie Kinder hinter Autos noch vorbeisausten. „Es ist wirklich ein großes Gefahrenpotential.“ Die Eltern sollten lieber irgendwo außerhalb parken, wünscht sich der Lehrer: „das wäre sicherer“.

 

 

„Wir kommen immer zu Fuß“, berichten Denise und Selina Smith. Egal bei welchem Wetter, besonders gerne sind sie unterwegs, wenn es schneit. Obwohl auch sie einen relativ weiten Weg haben, denn sie wohnen im äußersten Südwesten. Zu Fuß zu gehen sei nicht nur „schöner“, wie sie versichern, auch um die gesundheitlichen Vorteile wissen die keineswegs übergewichtigen Schülerinnen: „es ist besser für die Wirbelsäule und fürs Abnehmen“.

„Bei schlechtem Wetter ist es ganz extrem“, sagt Barbara Weiß. „Die Autos stehen zweispurig und die Kinder rennen zwischen den Autos herum.“ Wenn dann noch der Lastwagen zur Belieferung des Supermarktes am nördlichen Ende der Schulstraße oder der Müllabfuhrwagen komme, gehe gar nichts mehr. Die Reaktion der Eltern sei unterschiedlich: „Manche verstehen es, manche sind sehr erbost darüber, fahren trotzdem rein und sagen, es wäre ihr gutes Recht – und an die Kinder denkt letztendlich keiner“. Die Konrektorin der Schule fürchtet, daß es „so lang weitergeht, bis was passiert“.

Beim heutigen Umzug zum Stadtfest möchte die Silcherschule auf die Verkehrsproblematik in der Schulstraße aufmerksam machen.

(r) In dieser Woche demonstrierten Schüler, Eltern und Lehrer an der Kreuzung Poststraße gegen die Einfahrt von Eltern in die Schulstraße. Dazu wurde die Schulstraße von Schülern der Klassen 2 und 3 abgesperrt. Dadurch und mit Transparenten wollten sie nachdrücklich auf die gefährliche Situation aufmerksam machen, die entsteht, wenn Eltern ihre Kinder in der Schulstraße mit dem Pkw absetzen und abholen. Autofahrer wurden während der Demonstration von der Polizei informiert.

Auch beim heutigen Festzug macht die Silcherschule auf das Thema Schulstraße aufmerksam. In der Hoffnung, daß sich dann etwas ändern wird, wie Teilnehmer der Mini-Demo sagten. Denn bisherige Aktion und Gespräche hatten - wenn überhaupt - nur kurzfristigen Erfolg gehabt.

Artikel der Silcherschule als RSS-Feed

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Schule laufen für Kinder

Am 24.07.2009 fand die Aktion „Schulen laufen für Kinder“ statt. Ziel war es, in 30 Minuten „Laufzeit“, so viele Runden wie möglich um unser Schulhaus zu laufen, um pro Runde jeweils einen Spendenbetrag im Wert von 1 Cent zu erhalten. Es beteiligten sich alle Klassenstufen (Klassen1 bis 8 + GFK + Kernzeit).

Insgesamt wurden von allen Schülerinnen und Schülern der Silcherschule 6638 Runden zurückgelegt, dies entspricht einer Wegstrecke von 1659,5 Kilometern. Diese hervorragende Leistung spielte einen Gesamtbetrag von 443,9 Euro ein. 

Wir möchten uns recht herzlich bei allen Eltern und anderen freiwilligen „Spendern“ für das Sponsoring bedanken.

Besonders zu erwähnen, das Fitnessstudio „4 you Fitness“ in Eislingen, das einen Spendenbetrag in Höhe von 91 Euro zusätzlich aufbrachte.

Der gesamte Ertrag kommt der Deutschen Leukämiehilfe zugute.

Christian Frank

Aus der Zwischenablage am 02.02.2009 00:49 eingefügt.Weitere Bilder

 

 

LEONHARD WEISS geht mit drei Schulen eine Bildungspartnerschaft ein

 

Bei LEONHARD WEISS trafen sich Vertreter der Ursenwang-, Silcher- und Uhland-Realschule zur Vertragsunterzeichnung der Bildungspartnerschaften.

Prof. Dr. Hans-Josef Krämer, Bereichsleiter des Personalwesens bei LEONHARD WEISS, begrüßte die Teilnehmer. Er verglich den Zusammenschluss mit den Schulen und dem Unternehmen mit einer Ehe. Mit dieser Unterschrift wird der Grundstein für weitere Aktionen gelegt.

Im Anschluss führte Herr Dr. Saile von der IHK in die Grundlagen der Bildungspartnerschaften ein. In einer Bildungspartnerschaft werden die Wege zur Durchführung von Betriebspraktiken im Rahmen der Orientierung im Berufsfeld sowie der Berufsorientierung Realschule festgelegt. Ansprechpartner werden genannt und Abläufe fixiert, sowie die Teilnahme an Ausbildungsbörsen in den Schulen und Informationsveranstaltungen geregelt. Auch betriebliche Einladungen zu Veranstaltungen wie Ausbildungsmessen, Faszination Technik oder Besichtigungen sind nun koordiniert.

Die Kooperation soll Schülerinnen und Schülern die Berufswelt anhand praktischer Bildungsprojekte näher bringen. Das Unternehmen begleitet sie dabei in verschiedenen Jahrgangsstufen und in unterschiedlichen Fächern bis zum Einstieg in das Berufsleben.

Unter der Federführung von Frau Irene Haug von der IHK Bezirkskammer Göppingen wurden zwischen dem Unternehmen und den Schulen bereits im Vorfeld die Inhalte der Vereinbarung festgelegt.

Werner Bucher, Leiter der gewerblichen Ausbildung, verwies auf die zwölf verschiedenen Ausbildungsberufe, in denen zur Zeit 179 junge Menschen ausgebildet werden. 

Seit über 30 Jahren engagiert sch LEONHARD WEISS intensiv in vielen Bereichen der Jugendarbeit. Neben der aktiven Vorstellung zahlreicher Ausbildungsberufe in den Schulen werden immer wieder Praktika angeboten, bei denen die Jugendlichen mit moderner Technik in Berührung kommen. Als Mitglied im Verein Faszination Technik e. V. aus Heilbronn gestaltete das Unternehmen gemeinsam mit der Ursenwangschule Anfang Juni einen Tag zum Thema „Jugendliche erleben die Technik“.